Ein Typ 2 EV Ladekabel 22 kW kann an einer passenden Wallbox oder öffentlichen AC-Ladestation hohe Ladeleistungen ermöglichen. In der Praxis hängt die tatsächliche Geschwindigkeit jedoch nicht nur vom Kabel ab. Entscheidend sind auch das fahrzeugseitige Ladegerät, die Hausinstallation, die Absicherung und die Ausführung der Ladestation.
Wer ein Elektroauto Ladekabel Typ 2 für Tesla, BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen, Audi, Hyundai oder Kia sucht, sollte deshalb technische Daten und Anschlussstandard vor dem Kauf abgleichen. Die folgende Auswahl der Joybuy Product Recommendation Officer zeigt, welche Angaben für die Kaufentscheidung relevant sind.
Ein 22-kW-Ladekabel ist für bis zu 32 A bei dreiphasigem Wechselstrom ausgelegt. Viele Elektroautos verfügen jedoch über ein On-Board-Charger-Modul mit 11 kW oder weniger. Plug-in-Hybride laden häufig mit deutlich niedrigeren Leistungen.
Prüfen Sie daher im Fahrzeughandbuch oder im Datenblatt:
Ein 22-kW-Kabel kann an einem Fahrzeug mit 11-kW-Ladegerät verwendet werden, erhöht dessen Ladeleistung aber nicht.
Ein 32A 3-phasiges Ladekabel mit Type-2-Steckern ist für AC-Laden vorgesehen. Ein CCS2-Ladekabel für DC-Schnellladen ist technisch etwas anderes und verfügt zusätzlich über zwei große Gleichstromkontakte.
Die hier betrachteten mobilen Kabel und Wallboxen verwenden den europäischen Type-2-Standard nach IEC 62196-2. Sie sind nicht für J1772, CCS1 oder CHAdeMO ausgelegt. Auch ältere Fahrzeuge mit einem nicht kompatiblen Anschluss, beispielsweise bestimmte Nissan-Leaf-Modelle der Baujahre 2012 bis 2017, müssen separat geprüft werden.
Ein EV Ladekabel 5 m eignet sich häufig für einen festen Stellplatz mit direkter Verbindung zwischen Ladepunkt und Fahrzeug. Ein EV Ladekabel 7 m bietet mehr Spielraum an öffentlichen Ladestationen. Ein EV Ladekabel 10 m kann bei seitlich versetzten Ladeanschlüssen oder komplexen Parksituationen hilfreich sein.
Lange Kabel sind allerdings schwerer zu verstauen und sollten nicht auf Verkehrsflächen liegen. Für den Transport sind ein flexibler Mantel, eine Schutzkappe und eine passende Tragetasche praktische Merkmale.
Für 22 kW werden im europäischen Drehstromnetz üblicherweise 400 V, drei Phasen und bis zu 32 A vorausgesetzt. Das Kabel muss für diese Kombination ausgelegt sein. Ein 16-A-Kabel mit 11 kW ist nicht dasselbe wie ein 32-A-Kabel mit 22 kW.
Bei einem Fahrzeug mit 11-kW-OBC genügt ein 11-kW-Kabel. Für ein Fahrzeug mit 22-kW-OBC kann ein 22-kW-Ladekabel sinnvoll sein, sofern auch die Ladestation und die Elektroinstallation diese Leistung unterstützen.
Ein als wasserdichtes Typ 2 Ladekabel bezeichnetes Produkt sollte mit einer konkreten IP-Schutzart angegeben sein. IP54 beschreibt Schutz gegen begrenztes Eindringen von Staub und Spritzwasser. Das bedeutet nicht, dass das Kabel untergetaucht oder in überfluteten Bereichen verwendet werden darf.
Bei den GONEO-Kabeln werden laut Produktangaben ein TPU-Kabelmantel, eine IP54-Einstufung sowie ein Temperaturbereich von -40 °C bis +50 °C genannt. Vor dem Einsatz sollten Stecker, Kontakte und Kabel trotzdem auf Feuchtigkeit, Verschmutzung und Beschädigungen kontrolliert werden.
Ein TÜV zertifiziertes Ladekabel sollte nicht nur mit dem Begriff „TÜV“ beworben werden. Relevant ist, welche Stelle genannt wird und auf welche Produktvariante sich der Nachweis bezieht. Bei den GONEO-Modellen wird laut Produktangaben eine Sicherheitszertifizierung durch TÜV Rheinland sowie die Konformität mit CE, UKCA, RoHS, ISO und IEC angegeben.
Solche Angaben ersetzen nicht die Prüfung der eigenen Installation. Eine fest montierte 22-kW-Wallbox muss in Deutschland durch eine dafür qualifizierte Elektrofachkraft installiert und entsprechend den örtlichen Vorgaben angeschlossen werden.
Warum passend: Eine 5-m-Ausführung ist für Garage, Carport oder Stellplätze mit kurzer Distanz zwischen Wallbox und Fahrzeug ausgelegt.
Die Variante nennt klar 22 kW, 32 A und drei Phasen. Die Fahrzeug-OBC-Leistung muss dennoch separat geprüft werden.
Laut Produktangaben: Type 2 zu Type 2, IP54, TPU-Mantel, Tragetasche sowie TÜV-Rheinland-Zertifizierung.
Warum passend: 7 m bieten zusätzlichen Spielraum an öffentlichen Ladepunkten und bei seitlich angeordneten Ladeanschlüssen.
Die Länge wird vor dem Kauf an der realen Parksituation ausgerichtet, statt nur nach der angegebenen Ladeleistung zu entscheiden.
Type-2-Anschlüsse für kompatible EVs und Plug-in-Hybride, IP54 sowie laut Produktangaben ein TPU-Mantel und Schutzkappe.
Warum passend: Für Haushalte, die eine fest installierte Wallbox mit App-Steuerung und Lastverteilung in Betracht ziehen.
Die einstellbare Stromstärke von 8 bis 32 A und dynamisches Lastmanagement können bei begrenzter Hausanschlussleistung relevant sein.
Laut Produktangaben: 5-m-Kabel, IP66, LCD-Anzeige, RFID-Funktion und Steuerung über die Tuya-App. Installation durch eine qualifizierte Elektrofachkraft.
Ein loses Wallbox Ladekabel beziehungsweise Mode-3-Kabel ist sinnvoll, wenn bereits eine Ladestation mit Typ-2-Steckdose vorhanden ist. Es lässt sich auch an verschiedenen öffentlichen AC-Ladepunkten einsetzen.
Eine fest montierte Wallbox eignet sich eher für regelmäßiges Laden zu Hause. Modelle wie die feyree EVSE Wallbox 22KW oder die TDC ENERGY RAC22 22 kW Type 2 EV Charger bieten je nach Ausführung App- beziehungsweise RFID-Steuerung, Anzeigeelemente und einstellbare Stromstärken. Bei der TDC ENERGY RAC22 werden laut Produktangaben ein 5-m-Kabel, 400-V-Drehstrom, bis zu 32 A, RFID und App-Anbindung genannt. Die Installation erfordert eine kompatible, korrekt geerdete 400-V-Drehstromversorgung.
Für unterwegs kann ein mobiles EV-Ladegerät mit einstellbarer Stromstärke praktischer sein. Modelle mit 3,5 kW und Schuko-Anschluss sind jedoch nicht mit einem 22-kW-Ladekabel gleichzusetzen. Die vorhandene Steckdose muss für die vorgesehene Dauerlast geeignet sein.
In der vollständigen Auswahl können Sie 22-kW-Ladekabel nach Länge, Anschlussart und Ausstattung vergleichen.
Nein. Die tatsächliche Ladeleistung wird durch das On-Board-Charger-Modul des Fahrzeugs, die Wallbox und die Elektroinstallation begrenzt. Bei einem Fahrzeug mit 11-kW-OBC lädt auch ein 22-kW-Kabel in der Regel mit höchstens 11 kW.
Nein. Type 2 wird bei Wechselstrom-Ladevorgängen verwendet. CCS2 kombiniert einen Type-2-Bereich mit zusätzlichen DC-Kontakten für Gleichstrom-Schnellladen. Vor dem Kauf muss der Anschluss am Fahrzeug und an der Ladestation geprüft werden.
Eine feste Lebensdauer lässt sich nicht pauschal angeben. Sie hängt von Biegeradius, Lagerung, Feuchtigkeit, Verschmutzung und Steckzyklen ab. Kabel sollten vor jeder Nutzung kontrolliert, nicht überfahren und trocken sowie ohne starke Knicke gelagert werden. Produktangaben wie eine geprüfte Biegefestigkeit oder eine IP-Schutzart sind dabei konkrete Vergleichspunkte, aber keine Garantie für jede Nutzungssituation.