Für wen diese Auswahl wichtig ist

Verbraucher mit Blick auf die Zutaten

Du möchtest Roggenvollkorn in der Zutatenliste erkennen und dich beim Vollkornkauf nicht allein auf eine dunkle Brotfarbe verlassen.

Haushalte mit Bio als Kaufkriterium

Du vergleichst beim regelmäßigen Einkauf die Bio-Kennzeichnung, Zutaten und Allergenhinweise des konkreten Brots.

Kleine Haushalte

Du verbrauchst Brot langsam und möchtest die Packungsgröße so wählen, dass möglichst wenig übrig bleibt.

Worauf es beim Kauf ankommt

Beim Bio-Roggenvollkornbrot für den Haushalt ist die Bezeichnung ein erster Anhaltspunkt; Zutaten, Bio-Angaben und Menge solltest du am konkreten Brot prüfen.

Kriterium Beim Kauf prüfen Für wen besonders wichtig
Roggen und Vollkorn Auf „Roggenvollkornbrot“ und Roggenvollkornschrot oder Roggenvollkornmehl in der Zutatenliste achten. Lebensmittelklarheit erläutert die Leitsätze: Bei Vollkornbrot sollten mindestens 90 % des Getreides Vollkorn sein, bei Roggenbrot mindestens 90 % Roggen. Ich möchte erkennen, ob Roggen und Vollkorn meine Brotwahl tatsächlich bestimmen, statt nach der Farbe zu entscheiden. Für etwa 46 % der Verbraucher steht diese Klarheit beim Kauf an erster Stelle.
Bio-Kennzeichnung Bio-Angaben, Kontrollstelle und Zutaten auf der aktuellen Packung vergleichen; ein Bio-Hinweis ersetzt nicht die Allergenprüfung. Beim Einkauf möchte ich den Bio-Status am einzelnen Brot nachvollziehen können. Das ist für ungefähr 36 % der Verbraucher das vorrangige Anliegen.
Packungsgröße und Frische Die Grammzahl mit dem eigenen Verbrauch abgleichen und Brot trocken, lichtgeschützt und bei Raumtemperatur aufbewahren. Wenn ich Brot nur langsam aufesse, möchte ich keine größere Packung kaufen, als ich sinnvoll verbrauchen kann. Bei rund 18 % der Verbraucher hat dieser Bedarf Vorrang.

Häufige Fehler beim Kauf

  • „Roggenbrot“ mit „Roggenvollkornbrot“ gleichsetzen

    Die Bezeichnungen betreffen unterschiedliche Merkmale: Lebensmittelklarheit erläutert für Roggenbrot den Roggenanteil und für Vollkornbrot den Vollkornanteil des Getreides. „Roggenbrot“ allein beantwortet damit nicht die Frage nach Vollkorn.

    Suche gezielt nach der Bezeichnung „Roggenvollkornbrot“ und lies zusätzlich die Zutatenliste.

  • Allergenhinweise übersehen

    Roggen enthält Gluten. Die Produktangaben von REWE und EDEKA nennen bei ihren Bio-Roggenvollkornbroten zudem mögliche Spuren von Sesam, Schalenfrüchten und Soja.

    Wenn du bestimmte Allergene meiden musst, prüfe die Zutaten und Spurenhinweise auf der aktuellen Packung; Bio und Vollkorn ersetzen diesen Schritt nicht.

  • Mehr Brot kaufen, als sich verbrauchen lässt

    Eine Packung, die zu lange liegen bleibt, kann austrocknen oder schimmeln. Bei sichtbarem Schimmel sollte das gesamte Brot entsorgt werden.

    Richte die Menge an deinem Verbrauch aus, lagere Brot trocken bei Raumtemperatur und friere übrige Portionen bei Bedarf ein.

Marken zur Orientierung

REWE Bio

REWE führt ein Bio-Roggenvollkornbrot in einer 500-g-Packung.

  • Laut REWE nennt die Zutatenliste Natursauerteig mit Roggenvollkornschrot, weiteren Roggenvollkornschrot, Wasser, Steinsalz und Hefe. Die Produktangaben weisen zudem DE-ÖKO-001 aus.
  • REWE nennt mögliche Spuren von Soja, Sesam und Schalenfrüchten; prüfe die Angaben auf der Packung.

EDEKA Bio

EDEKA listet ein Bio-Roggenvollkornbrot mit 500 g, 3-Stufen-Natursauerteig und Naturland-Siegel.

  • Laut EDEKA enthält das Brot Natursauerteig, Roggenvollkornschrot, Wasser, Salz und Hefe.
  • EDEKA weist auf Roggen als glutenhaltiges Getreide und mögliche Spuren von Sesam, Schalenfrüchten und Soja hin. Das Brot kann je nach Markt nicht erhältlich sein; für Zutaten und Allergene ist die aktuelle Packung maßgeblich.

NUR NUR NATUR

ALDI SÜD führt unter dieser Marke ein Bio-Roggenvollkornbrot in einer 375-g-Packung.

  • Die kleinere Packung lässt sich mit dem Verbrauch eines Haushalts vergleichen, der Brot nur langsam aufisst.
  • Prüfe Zutaten, Allergene und Bio-Angaben am konkreten Brot auf der aktuellen Packung.

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Häufige Fragen

Ist Roggenbrot automatisch Roggenvollkornbrot?

Nein, „Roggenbrot“ und „Vollkornbrot“ bezeichnen unterschiedliche Kriterien. Nach den von Lebensmittelklarheit erläuterten Leitsätzen sollten bei Roggenbrot mindestens 90 % des Getreides Roggen und bei Vollkornbrot mindestens 90 % des Getreides Vollkorn sein. Achte für diese Kombination auf „Roggenvollkornbrot“ und prüfe die Zutaten.

Ist Roggenvollkornbrot glutenfrei?

Nein, Roggen enthält Gluten. Auch die Angaben zu den Bio-Roggenvollkornbroten von REWE und EDEKA nennen Roggen; prüfe bei einer erforderlichen glutenfreien Ernährung immer die Kennzeichnung des konkreten Produkts.

Wie bewahre ich Roggenvollkornbrot auf?

Lagere Brot trocken, vor Licht geschützt und bei Raumtemperatur. Für eine längere Aufbewahrung kannst du es portionsweise einfrieren. Zeigt sich Schimmel, entsorge das gesamte Brot.

Kann ich mich beim Einkauf auf Online-Produktangaben verlassen?

Für die Auswahl im Laden solltest du die aktuelle Packung prüfen. EDEKA weist darauf hin, dass Online-Angaben von den Informationen auf der Verpackung abweichen können; das ist besonders bei Zutaten und Allergenen wichtig.