Ein Gartentisch soll zu den vorhandenen Stühlen, zur Fläche und zum Alltag passen. In der Praxis entstehen Fehlkäufe jedoch häufig nicht durch das Design, sondern durch übersehene Details: Eine große Tischplatte wirkt großzügig, lässt sich aber nur schwer bewegen. Eine Holzoptik benötigt nicht automatisch dieselbe Pflege wie echtes Holz. Und ein als wetterfest beworbener Gartentisch kann bei Sturm, Frost oder direkter Hitze trotzdem zusätzlichen Schutz benötigen.
Dieser Einkaufsratgeber der Joybuy Product Recommendation Officer ordnet die wichtigsten Auswahlkriterien sachlich ein und stellt Modelle für unterschiedliche Nutzungssituationen vor.
Ein Tisch mit 150 × 90 cm benötigt mehr Platz als nur seine reine Stellfläche. Für Stühle, das Zurückschieben der Sitzplätze und den Durchgang sollten rund um die Tischkante zusätzliche Flächen eingeplant werden. Bei einem großen Gartentisch 210 × 100 cm ist daher eine großzügige Terrasse oder ein geräumiger Gartenbereich sinnvoll.
Für kleine Balkone kann ein runder Balkontisch oder Bistro-Tisch praktischer sein. Entscheidend ist nicht nur die Tischgröße, sondern auch die Form der Fläche und die Anzahl der Sitzplätze.
Aluminium ist rostbeständiger als viele unbeschichtete Stahloberflächen und meist vergleichsweise pflegeleicht. Polywood oder Kunststoff in Holzoptik benötigt in der Regel kein regelmäßiges Ölen wie Massivholz. Dennoch können starke UV-Strahlung, Frost, stehendes Wasser und extreme Hitze die Lebensdauer beeinflussen.
Bei Polywood-Tischplatten sollten heiße Töpfe, Grillzubehör oder Pfannen nicht direkt auf der Oberfläche stehen. Eine hitzebeständige Unterlage schützt vor möglichen Verformungen. Während starker Unwetter oder im Winter empfiehlt sich je nach Modell eine Abdeckung oder geschützte Lagerung.
Viele Outdoor-Tische werden zerlegt geliefert. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Beine und Gestell selbst montiert werden müssen und welches Werkzeug erforderlich ist. Ein Tisch ohne höhenverstellbare Füße sollte auf einem möglichst ebenen Untergrund stehen. Auch das angegebene Maximalgewicht ist relevant: Es gilt für die gleichmäßig verteilte Belastung und nicht als Einladung, auf der Tischplatte zu sitzen oder zu stehen.
Als grobe Orientierung:
Die Tischhöhe liegt bei den vorgestellten Modellen ungefähr zwischen 73 und 76 cm. Messen Sie die Sitzhöhe Ihrer vorhandenen Stühle und achten Sie auf ausreichend Beinfreiheit unter der Platte.
Ein Gartentisch aus Aluminium ist leicht zu bewegen und benötigt bei beschichteten oder behandelten Oberflächen üblicherweise kein Ölen oder Versiegeln. Die Reinigung erfolgt meist mit einem weichen Tuch, Wasser und milder Seifenlösung. Scheuermittel, Drahtbürsten und aggressive Chemikalien können Beschichtungen oder Oberflächenstrukturen beschädigen.
Ein Polywood-Gartentisch besteht nicht aus Massivholz, sondern aus einem Kunststoffmaterial mit Holzoptik. Das kann die Pflege vereinfachen. Bei direkter Sonneneinstrahlung und heißen Gegenständen gelten jedoch die Hinweise des jeweiligen Herstellers.
Bei einem Tisch aus Metall oder Eisen ist der Zustand der Beschichtung wichtig. Kleine Beschädigungen können Feuchtigkeit den Zugang zum Grundmaterial erleichtern. Klappmodelle sollten außerdem regelmäßig an Gelenken und Sicherungen kontrolliert werden.
Das Gewicht beeinflusst, wie leicht sich ein Terrassentisch umstellen lässt. Ein Modell mit 16,9 kg ist grundsätzlich einfacher zu bewegen als ein Tisch mit 30,5 kg. Dafür kann ein größerer Tisch bei Wind eine größere Angriffsfläche bieten. Stellen Sie ihn auf einen festen, ebenen Untergrund und sichern oder verstauen Sie ihn bei starkem Wind.
Achten Sie zusätzlich auf:
Warum passend: Die 210 cm lange Tischplatte bietet Platz für größere Mahlzeiten und gesellige Runden auf einer geräumigen Terrasse.
Aluminiumgestell und Polywood-Oberfläche reduzieren den Pflegeaufwand gegenüber vielen Holzoberflächen. Die große Stellfläche sollte dennoch vor dem Kauf ausgemessen werden.
Maße 210 × 100 × 75 cm, Polywood in Holzoptik, Aluminiumrahmen, 30,5 kg und 73 cm Beinfreiheit.
Warum passend: Das rechteckige Format verbindet eine nutzbare Essfläche mit einer geringeren Tiefe als viele große Gartentische.
Die Produktangaben nennen behandeltes Aluminium und eine Belastbarkeit von 75 kg. Für Stabilität bleibt ein ebener Untergrund erforderlich.
150 × 90 × 75 cm, flintgraue Oberfläche, 16,9 kg, 72 cm Untertischhöhe und Selbstmontage.
Warum passend: Der runde Tisch mit 70 cm Durchmesser lässt sich bei Nichtgebrauch zusammenklappen und platzsparend lagern.
Die Konstruktion benötigt laut Produktangaben keine Montage. Vor der Nutzung müssen alle Beine vollständig ausgeklappt und sicher aufgestellt werden.
70 × 70 × 75 cm, 4 kg, klappbar, Metalloberfläche und ausgewiesene maximale Belastung von 40 kg.
Warum passend: Die rechteckige Platte ist für sechs Personen ausgewiesen und eignet sich für regelmäßige Mahlzeiten im Außenbereich.
Die Angaben nennen eine maximale Belastung von 150 kg sowie Wasser-, UV- und Rostbeständigkeit. Direkte Hitze und Glas bei starker Sonneneinstrahlung sollen vermieden werden.
180 × 90 × 76 cm, graue Kunststoffholzplatte, Aluminiumgestell, 27,5 kg und Montage der Tischbeine.
In der vollständigen Auswahl finden Sie weitere Modelle für Balkon, Terrasse und Garten, darunter Bistrotische, klappbare Varianten sowie Tische aus Aluminium und Polywood.
Für einen Tisch mit etwa 180 × 90 cm sollten zusätzlich zur Tischfläche ausreichend Bewegungsräume für die Stühle eingeplant werden. Je nach Stuhlbreite und Durchgangssituation sind rund 60 bis 75 cm Abstand an den Sitzseiten sinnvoll. Messen Sie den Bereich mit ausgezogenen Stühlen aus, bevor Sie bestellen.
Aluminium sowie Polywood- und andere Kunststoffoberflächen in Holzoptik gelten laut den jeweiligen Produktangaben als pflegearm. In der Regel reichen Wasser, ein weiches Tuch und milde Seife. Die konkrete Oberfläche, Beschichtung und Pflegeanleitung des Herstellers bleiben maßgeblich.
Eine Abdeckung oder trockene Lagerung kann die Oberfläche und Verbindungen bei Frost, Dauerfeuchtigkeit und starker Verschmutzung entlasten. Auch als wetterbeständig beschriebene Produkte sollten bei Sturm gesichert und nicht dauerhaft extremen Bedingungen ausgesetzt werden. Prüfen Sie vor der Einlagerung die Schraubverbindungen und lassen Sie die Oberfläche vollständig trocknen.