Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Wenn standardisierte Lastträger zwischen festen Punkten bewegt werden, ist eine Transportplattform meist der naheliegende erste Prüfpfad. Müssen unterschiedliche Gegenstände an vorhandenen Arbeitsplätzen gegriffen werden, sollte mobile Manipulation als abgegrenzter Pilot geprüft werden; Fraunhofer IPA weist darauf hin, dass eine Demonstration noch keinen produktionsreifen Prozess belegt.
Humanoider Roboter mit mobiler Manipulation
Geeignet zu prüfen: wenn wechselnde Gegenstände im selben Ablauf aufgenommen, transportiert und abgesetzt werden müssen.
Zu beachten: Greifvariante, tatsächliche Armlast und sichere Wiederholbarkeit des gesamten Ablaufs müssen am Einsatzort geprüft werden.
AMR mit Transportaufsatz
Geeignet zu prüfen: wenn Behälter, Wagen oder Regale zwischen festgelegten Punkten fahren und die Übergabe separat gelöst werden kann.
Zu beachten: Die Plattformnutzlast ist keine Greifleistung; Aufsatz, Lastsicherung und Übergabetechnik müssen zur Aufgabe passen.
Mobile Plattform mit stationärer Automatisierung
Geeignet zu prüfen: wenn Fahrwege veränderlich, Übergaben aber an wenigen festen Punkten standardisierbar sind.
Zu beachten: Die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Station braucht eine eigene Planung und Sicherheitsbetrachtung des Gesamtprozesses.
| Entscheidungsfrage |
Beim Kauf prüfen |
Wem ist das besonders wichtig? |
| Vollständiger Transportablauf |
Lastträger, Übergabehöhen, Aufnahme und Abgabe sowie benötigten Aufsatz oder Greifer als durchgängigen Ablauf vorführen lassen. |
Ich möchte Behälter zwischen festen Übergabepunkten bewegen und muss wissen, ob Aufnahme und Abgabe im selben Ablauf funktionieren. Rund 28 % der Verbraucher stellen den vollständigen Transportablauf an erste Stelle. |
| Greifvermögen und Last |
Gewicht und Geometrie der Gegenstände, Greifer der angebotenen Variante, Lastschwerpunkt und Versuche mit Originalbehältern prüfen. |
Bei wechselnden Gegenständen würde ich zuerst klären, ob die konkrete Ausführung sie greifen und im vorgesehenen Ablauf tragen kann. Etwa 22 % der Verbraucher priorisieren Greifvermögen und Last. |
| Sicherheit im Mischbetrieb |
Fahrwege, Begegnungsbereiche, Lastsicherung, Schutzmaßnahmen, Unterweisung und Zuständigkeiten in der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen. |
Wenn Beschäftigte dieselben Bereiche nutzen, muss ich den geplanten Einsatz und seine Gefahren beurteilen lassen. Rund 22 % der Verbraucher setzen die Sicherheit im gemischten Arbeitsbereich an erste Stelle. |
| Wege und Integration |
Gang- und Türbreiten, Boden, Steigungen, Fußgängerverkehr, IT-Schnittstellen und Stationskommunikation mit der konkreten Konfiguration prüfen. |
Bei bestehenden Hallenwegen möchte ich wissen, ob Fahrzeug und Übergabepunkte in die vorhandene Umgebung passen. Etwa 17 % der Verbraucher priorisieren Wege und Integration. |
| Betreuung und Gesamtkosten |
Angebote für Inbetriebnahme, Schulung, Ersatzteile, Reaktionszeiten und Wartung für genaues Modell und Einsatzort einholen. |
Vor einer Beschaffung möchte ich Zuständigkeiten und laufende Betreuung für den Standort vertraglich klären. Rund 11 % der Verbraucher stellen Service und Gesamtkosten in den Mittelpunkt. |
Joybuy-Produkte für mobile Manipulation
Diese Produktauswahl umfasst Unitree-G1-Modelle zur Prüfung humanoider mobiler Manipulation. Eine Produktbezeichnung oder ein Pilot ersetzt nicht die Prüfung der konkreten Konfiguration und des betrieblichen Sicherheitskonzepts.
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Unitree G1 Humanoid Robot mit kraftgeregelten Händen
Für einen abgegrenzten Pilot zur Prüfung mobiler Objektmanipulation relevant; die Produktbezeichnung bestätigt keinen produktionsreifen Transportprozess.
Die Produktbezeichnung nennt kraftgeregelte Hände zur Objektmanipulation und gibt an, dass SDK/API derzeit nicht verfügbar ist. Prüfen Sie vorab, ob der benötigte Integrationszugang bereitgestellt wird.
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Unitree G1 Pro Embodied Intelligence Robot
Als humanoide Plattform für die Prüfung mobiler Manipulation in einem begrenzten Pilot relevant; die Modellbezeichnung allein belegt keine Eignung für einen bestimmten Transportablauf.
Die Produktbezeichnung nennt 29 Freiheitsgrade insgesamt, darunter 16 Gelenk-Freiheitsgrade. Diese Angaben beschreiben die Modellkonfiguration, nicht die Nutzlast oder die Leistung eines vollständigen Transportzyklus.
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Häufige Fragen
Wann reicht ein AMR statt eines Humanoiden?
Ein AMR ist zuerst zu prüfen, wenn ein geeigneter Lastträger zwischen definierten Punkten fährt und Aufnahme sowie Abgabe ohne wechselnde Handgriffe gelöst werden können. Sind unterschiedliche Greifaufgaben an bestehenden Arbeitsplätzen Teil des Ablaufs, lässt sich mobile Manipulation in einem begrenzten Pilot prüfen; Plattformnutzlast und Armlast beschreiben unterschiedliche Funktionen.
Was sollte vor Fahrten durch gemeinsam genutzte Gänge geprüft werden?
Beurteilen Sie Gefährdungen wie Anfahren, Quetschen, Kippen und herabfallende Lasten am tatsächlichen Verkehrsweg und leiten Sie daraus Schutzmaßnahmen und Unterweisung ab. Die BAuA beschreibt Risiken bei mobilen Arbeitsmitteln; Fraunhofer IPA weist bei humanoiden Anwendungen auf zusätzliche Herausforderungen bei sicherheitsbezogenen Funktionen hin.
Welche Folgekosten gehören in eine Anfrage?
Lassen Sie Aufsatz oder Greifer, Integration der Übergabepunkte, Schulung, Wartung und Service getrennt für Modell und Standort ausweisen. Klären Sie außerdem Leistungsumfang, Reaktionszeiten und Zuständigkeiten vertraglich.
Welche Maschinenregel gilt bei einer Bereitstellung vor dem 20. Januar 2027?
Nach Angaben der Europäischen Kommission müssen Maschinen, die vor dem 20. Januar 2027 auf dem EU-Markt bereitgestellt werden, der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG entsprechen. Für die Beschaffung sind der tatsächliche Zeitpunkt und Vorgang der Bereitstellung sowie die Unterlagen der konkreten Konfiguration zu klären.
Ersetzt eine CE-Kennzeichnung die betriebliche Gefährdungsbeurteilung?
Nein. Die Europäische Kommission beschreibt die Konformitätsbewertung als Teil der Pflichten beim Inverkehrbringen eines Produkts; nach § 5 Arbeitsschutzgesetz muss der Arbeitgeber zusätzlich die Gefährdungen des konkreten Einsatzes beurteilen und geeignete Maßnahmen ableiten.