Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Definieren Sie zuerst die Aufgabe und die Werkstückvarianten, prüfen Sie danach Sicherheit und Integration und klären Sie anschließend Lieferumfang sowie Betreuung für den Betrieb.
| Anliegen |
Beim Kauf prüfen |
Für wen ist es relevant? |
| Handhabung wechselnder Werkstücke |
Greifer und Werkstückvarianten im Pilot prüfen; angegebene Traglast nur für das jeweilige Modell und die jeweilige Ausführung bewerten. |
Wer unterschiedliche Teile greifen oder montieren lassen möchte, braucht Versuche mit den tatsächlichen Werkstücken und Greifstellen. Etwa 29 % der Verbraucher stellen die Handhabungsleistung an erste Stelle. |
| Sicherheit und Konformität |
Gefährdungsbeurteilung, erforderliche Schutzmaßnahmen und Unterlagen zur konkreten Systemkonfiguration prüfen. |
Wer Beschäftigte und Roboter im selben Einsatzbereich plant, muss Schutzmaßnahmen für genau diesen Arbeitsraum klären. Etwa 29 % der Verbraucher priorisieren Sicherheit und Konformität. |
| Integration in Arbeitsplatz und Materialfluss |
Bewegungsform, Reichweite, Übergabestellen und Schnittstellen mit der vorhandenen Anlage abgleichen. |
Wer einen Roboter in einen bestehenden Ablauf einbinden möchte, sollte Wege und Übergabepunkte am Arbeitsplatz betrachten. Etwa 24 % der Verbraucher setzen die Integration an erste Stelle. |
| Betriebsaufwand und Betreuung |
Lieferumfang, Wartung, Ersatzteile, Service und Zuständigkeiten für dieselbe Aufgabe vergleichen. |
Wer nach dem Pilot einen dauerhaften Betrieb plant, braucht Klarheit über Betreuung und die enthaltenen Leistungen. Etwa 18 % der Verbraucher priorisieren den Betriebsaufwand und die Betreuung. |
Humanoide Roboter bei Joybuy
Die folgenden Joybuy-Angebote umfassen humanoide Plattformen für eine technische Vorprüfung oder einen Entwicklungs-Pilot. Die Produktangaben ersetzen weder einen Versuch mit den vorgesehenen Werkstücken noch die Gefährdungsbeurteilung und Konformitätsprüfung der konkreten Konfiguration.
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Booster Robotics K1 Geek
Als Entwicklungsplattform bezeichnet, kommt das Angebot allenfalls für eine technische Vorprüfung infrage; es belegt nicht die Eignung für einen dauerhaften Produktionsablauf.
Im Produktnamen genannt: 48 TOPS AI und 22-DoF.
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Booster Robotics K1 EDU
Das Angebot wird als Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungsplattform bezeichnet. Prüfen Sie, ob diese Ausrichtung zu Ihrem geplanten Pilot passt, statt daraus einen Nachweis für den industriellen Dauerbetrieb abzuleiten.
Im Produktnamen genannt: 117 TOPS AI und 22-DoF.
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AGIBOT X2 Ultra
Der Angebotstitel nennt autonome Navigation und Entwicklungsfunktionen. Prüfen Sie diese Merkmale im vorgesehenen Arbeitsraum und mit dem geplanten Ablauf, bevor Sie sie für die eigene Aufgabe zugrunde legen.
Die Produktbeschreibung nennt eine Traglast von höchstens 3 kg in bestimmten Körperhaltungen und höchstens 1 kg über den gesamten Bewegungsbereich, jeweils ohne Endeffektor.
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AGIBOT X2
Das Angebot bezeichnet das Modell als humanoiden Roboter. Klären Sie vor einem Pilot, welche Werkstücke, Greifer und Abläufe mit der konkreten Ausführung geprüft werden sollen.
Die Produktbeschreibung nennt eine Traglast von höchstens 3 kg in bestimmten Körperhaltungen und höchstens 1 kg über den gesamten Bewegungsbereich, jeweils ohne Endeffektor.
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Unitree G1
Der Angebotstitel nennt Hände zur Objektmanipulation. Für einen Entwicklungs-Pilot ist wichtig, dass derselbe Titel SDK/API für diese Version als derzeit nicht verfügbar bezeichnet.
Klären Sie vorab, ob der benötigte Entwicklungszugang und die Einbindung in Ihren Prozess möglich sind.
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Häufige Fragen
Wie lege ich einen aussagekräftigen Pilotversuch fest?
Legen Sie konkrete Werkstücke, Varianten, Übergabepunkte und den vorgesehenen Arbeitsraum fest und prüfen Sie den vollständigen Ablauf einschließlich Greifer und Peripherie. Eine Vorführung oder ein Einsatz in einem anderen Werk belegt nicht automatisch, dass der Prozess unter Ihren Bedingungen dauerhaft funktioniert.
Ist beim AgiBot G2 ein für meine Teile geeigneter Greifer enthalten?
Nein. Laut Dögel GmbH wird das G2-Grundgerät ohne Endeffektor angeboten; der Greifer ist gesondert zu wählen. Ob er zu Ihren Werkstücken passt, sollte im konkreten Ablauf geprüft werden.
Was gehört zu einer vollständigen Systemkonfiguration?
Berücksichtigen Sie neben dem Roboter auch Werkstücke, Peripheriekomponenten und Ladeinfrastruktur; Fraunhofer IPA nennt diese Bestandteile bei der Betrachtung eines Humanoiden-Robotersystems. Für Greifaufgaben sollte außerdem geklärt werden, welcher Endeffektor benötigt wird und wer Integration und Betreuung übernimmt.
Genügen CE-Kennzeichnung und Herstellerangaben für den Einsatz neben Beschäftigten?
Nein. Für die Verwendung als Arbeitsmittel ist eine Gefährdungsbeurteilung für den vorgesehenen Einsatzbereich mit daraus abgeleiteten Schutzmaßnahmen erforderlich. Die BAuA erläutert außerdem, dass Maschinen bei ihrer Bereitstellung den Anforderungen der 9. ProdSV entsprechen müssen; prüfen Sie die Konformität der konkreten Systemkonfiguration und den maßgeblichen Zeitpunkt.
Welches Maschinenrecht gilt, wenn die Maschine 2027 bereitgestellt wird?
Nach Angaben der BAuA gilt für das Inverkehrbringen bis einschließlich 19. Januar 2027 weiterhin die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG; ab dem 20. Januar 2027 ist die Verordnung (EU) 2023/1230 anzuwenden. Maßgeblich sind der tatsächliche Bereitstellungszeitpunkt und die konkrete Systemkonfiguration.