Für welche Hochschulteams?

HRI- und KI-Lehrlabore mit ROS-Erfahrung

Für Teams, die Dialog, Wahrnehmung, Nutzertracking oder Navigation entwickeln und Linux- sowie Python- oder C++-Kenntnisse einbringen können. PAL Robotics dokumentiert für ARI einen Entwicklungsweg mit ROS 2.

Forschungsgruppen für verkörperte KI und Bewegung

Für Gruppen, die Ganzkörperbewegung, Manipulation oder Tiefenkameradaten untersuchen und eine bipedale Plattform mit einem Sicherheitskonzept für ihren Versuchsaufbau betreiben können. Unitree Robotics dokumentiert dafür unterschiedliche G1-EDU-Konfigurationen.

Lehrteams mit abgegrenzten Programmierpraktika

Für Kurse mit wiederholbaren Übungen zu Bildverarbeitung, Audio, Sensorik und Robotikprogrammierung, bei denen dynamische Fortbewegung oder kraftvolle Manipulation nicht das Lernziel sind. Für NAO stehen Entwickler- und Kameradokumentationen von Aldebaran und SoftBank Robotics zur Verfügung.

Worauf kommt es beim Kauf an?

Legen Sie zunächst fest, ob soziale Interaktion, Ganzkörperbewegung oder ein begrenztes Lehrpraktikum im Mittelpunkt steht. Prüfen Sie danach die angebotene Konfiguration und den Aufwand, den Ihr Labor im laufenden Betrieb tragen kann; eine Vorführung kann offene Fragen zum Ablauf klären, ersetzt aber keine Prüfung des späteren Angebots.

AnliegenBeim Kauf prüfenFür wen wichtig
Entwicklungszugang Dokumentation für Modell und Variante zu Betriebssystem, SDK, Schnittstellen und Wiederherstellung einer Anwendung anfordern. Wenn wir eigene Anwendungen im Praktikum wiederholt starten und verändern wollen, muss der Entwicklungsweg betreubar bleiben; rund 31 % der Verbraucher würden diesen Zugang als vorrangiges Anliegen sehen.
Sensorik und Bewegungsform Benötigte Kameras, Tiefensensoren, Hände und Freiheitsgrade mit der tatsächlich angebotenen Variante abgleichen. Für unsere Forschungsfrage zählt, ob wir die benötigten Bewegungs- oder Sensordaten nutzen können; etwa 25 % der Verbraucher würden die passende Ausstattung an erste Stelle setzen.
Laborintegration Gefährdungsbeurteilung für den Versuchsablauf sowie Bewegungsraum, Abschaltung und Netzanschluss planen. Sollen Studierende in Roboternähe arbeiten, brauchen wir kontrollierbare Abläufe und Aufsicht; für rund 25 % der Verbraucher stünde die sichere Einbindung in das Labor im Vordergrund.
Laufende Betreuung Updateweg, Zuständigkeiten sowie Reparatur- und Ersatzteilbedingungen für das konkrete Angebot schriftlich klären. Über mehrere Semester müssen wir das Gerät nach Ausfällen oder Nutzerwechseln weiter betreiben können; ungefähr 19 % der Verbraucher würden deshalb die langfristige Betreuung priorisieren.

Häufige Fehler bei der Auswahl

  • Produktfamilie und angebotene Variante gleichsetzen

    Bei ARI führt PAL Robotics Sensoren als Optionen auf; bei Unitree G1 unterscheiden sich laut Hersteller Freiheitsgrade und Hardwareoptionen nach Ausführung. Die Bezeichnung einer Produktfamilie legt den Lieferumfang daher nicht fest.

    Listen Sie benötigte Sensoren, Hände, Rechenoptionen, Zubehör und Entwicklerzugänge einzeln in der Leistungsbeschreibung auf.

    Nachträglich benötigte Komponenten können zusätzliche Beschaffung und Integrationsarbeit erfordern.

  • Eine Vorführung für einen wartbaren Entwicklungsweg halten

    Die Dokumentationen von PAL Robotics und Unitree Robotics beschreiben Entwicklungsumgebungen mit Betriebssystem- und Softwareabhängigkeiten. Eine funktionierende Demo zeigt noch nicht, wie sich Kursanwendungen nach einem Reset wiederherstellen lassen.

    Bestimmen Sie eine technische Zuständigkeit und erproben Sie vor der Beschaffung Nutzerwechsel, Wiederherstellung und eine eigene Beispielanwendung.

    Betriebssystempflege, Updates und die Einweisung neuer Nutzer benötigen auch nach der Einrichtung Zeit.

  • „Kollaborativ“ als Freigabe für studentischen Nahkontakt verstehen

    Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung erläutert für kollaborierende Arbeitsplätze die Messung und Bewertung von Stoßkräften. Eine Produktbezeichnung ersetzt keine Beurteilung des konkreten Versuchsaufbaus.

    Bewerten Sie Bewegungsraum, Nutzernähe, Eingriffsmöglichkeiten und Aufsicht für die geplanten Übungen, bevor der Roboter eingesetzt wird.

  • Ein Serviceportal mit einem konkreten Reparaturvertrag verwechseln

    Ein Herstellerportal kann Dokumentation und Reparaturwege beschreiben, ohne die Bedingungen einer bestimmten Hochschulbestellung festzulegen.

    Vereinbaren Sie Vertragspartei, Reparaturweg, Ersatzteile und Software-Support für das angebotene Modell schriftlich.

Relevante Marken zur Orientierung

PAL Robotics

ARI ist laut PAL Robotics ein mobiler sozialer Roboter für Forschung zur Mensch-Roboter-Interaktion.

  • PAL Robotics dokumentiert für ARI ROS 2 und einen Entwicklungsweg mit Simulation.
  • ARI ist keine bipedale Plattform für Ganzkörperbewegung; der Entwicklungsweg setzt entsprechende Programmierkenntnisse voraus.

Unitree Robotics

Die G1- und G1-EDU-Dokumentation von Unitree Robotics richtet sich unter anderem an Entwicklungsprojekte zu bipedaler Bewegung und Sensorik.

  • Der Hersteller dokumentiert SDK- und Bewegungsentwicklung sowie Themen zu ROS 2 und Tiefenkamera.
  • Freiheitsgrade und Hardwareoptionen hängen von der G1-EDU-Variante ab; Servicebedingungen sind für das einzelne Angebot zu klären.

SoftBank Robotics / Aldebaran

NAO kommt für abgegrenzte Lehrübungen zu Programmierung, Wahrnehmung und Interaktion infrage.

  • Aldebaran und SoftBank Robotics stellen Nutzer-, Pflege- und Entwicklerunterlagen sowie Kameradaten für NAO bereit.
  • Klären Sie für eine geplante Beschaffung die angebotene Ausführung, Lizenzbedingungen und den Reparaturweg.

Humanoide Modelle bei Joybuy

Diese Modelle kommen für Projekte zur Robotikentwicklung und für passende Lehrvorhaben infrage. Vergleichen Sie die jeweilige Variante mit den benötigten Schnittstellen und den Anforderungen Ihres Laborbetriebs.

AGIBOT X2 Ultra, humanoider Roboter

AGIBOT X2 Ultra

Für Entwicklungsprojekte zu Navigation und Interaktion: Die Produktbezeichnung nennt autonome Navigation und Unterstützung für eigene Entwicklungen.

Für den Betrieb nennt die Produktbeschreibung Aufsicht und mindestens 2 m Sicherheitsabstand. Klären Sie vor der Bestellung die benötigten Entwickler- und Sensordatenzugänge; beurteilen Sie den konkreten Versuchsaufbau vor dem Einsatz.

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Booster Robotics K1 Edu, humanoider Roboter

Booster Robotics K1 Edu, 22 DoF, 117 TOPS

Für Programmierpraktika und Entwicklungsprojekte: Die Angebotsbeschreibung nennt Zugang zu Software-APIs und Entwicklungstools.

Angegeben sind 22 Freiheitsgrade und 117 TOPS KI-Rechenleistung. Fordern Sie für diese Variante die konkreten API-Unterlagen, Sensor-Schnittstellen und Sicherheitsdokumente an.

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Booster Robotics K1 Geek, humanoider Roboter

Booster Robotics K1 Geek, 22 DoF, 48 TOPS

Für Entwicklungsprojekte zu humanoider Bewegung: Die Angebotsbeschreibung richtet sich an die Programmierung eigener Algorithmen.

Angegeben sind 22 Freiheitsgrade und 48 TOPS KI-Rechenleistung. Prüfen Sie die benötigten SDK-Funktionen, Sensordatenzugänge und Sicherheitsunterlagen für genau diese Ausführung.

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Häufige Fragen

Reicht die Angabe „SDK“ oder „ROS“ für ein Hochschulprojekt aus?

Nein, entscheidend ist der dokumentierte Entwicklungszugang für das angebotene Modell und seine Variante. Prüfen Sie Betriebssystem, Programmiersprachen, Schnittstellen, Beispiele und Versionspflege; PAL Robotics beschreibt für ARI einen ROS-2-Entwicklungsweg, während Unitree Robotics für SDK2 eine Linux-Build-Umgebung dokumentiert.

Was sollte vor der ersten Übung im Labor vorbereitet sein?

Planen Sie Bewegungsbereich, Aufsicht, Abschaltabläufe und die benötigte Entwicklungsumgebung für den konkreten Versuch. Bei körpernahen Abläufen verweist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung auf die Messung und Bewertung von Stoßkräften an kollaborierenden Arbeitsplätzen; die Gefährdungsbeurteilung muss zum tatsächlichen Aufbau passen.

Welche Konformitätsunterlagen sind bei einer Bestellung zu prüfen?

Lassen Sie die rechtliche Einordnung des konkreten Roboters sowie die dazugehörigen Konformitäts- und Sicherheitsunterlagen für das Angebot prüfen. Laut EUR-Lex ersetzt die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 die Maschinenrichtlinie ab dem 20. Januar 2027; welche Vorschriften für ein bestimmtes Modell gelten, hängt insbesondere von seiner Einordnung und dem maßgeblichen Zeitpunkt ab.