Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Legen Sie zunächst fest, welche Funktionen das Projekt selbst programmieren muss. Prüfen Sie danach die benötigte Hardware und planen Sie den Betrieb für den konkreten Laborstandort.
| Kriterium |
Beim Kauf prüfen |
Für wen besonders wichtig |
| Entwicklungszugang |
Exakte Variante sowie dokumentierte SDK-, API- und gegebenenfalls ROS-Schnittstellen für die geplanten Steuerungs- und Datenzugriffe. |
Wenn wir eigene Bewegungsprogramme oder Lehrversuche entwickeln, reichen vorgefertigte Demonstrationen nicht aus. Etwa 31 % der Verbraucher stellen den Entwicklungszugang als vorrangigen Bedarf in den Mittelpunkt. |
| Versuchsausstattung |
Benötigte Kameras, Sensoren, Rechenleistung und Hand- oder Greifervariante für das konkrete Experiment. |
Für Wahrnehmungs- oder Interaktionsversuche brauche ich die passenden Daten und Aktoren, nicht einfach möglichst viele Ausstattungsmerkmale. Bei etwa 25 % der Verbraucher hat diese Hardwarepassung Vorrang. |
| Laborbetrieb |
Bewegungszonen, Bedien- und Aufsichtsrollen sowie Abläufe für Start, Stopp und Störungen standortbezogen festlegen. |
Wenn mehrere Personen im Labor arbeiten, muss ich den Einsatz vorab organisatorisch absichern. Rund 25 % der Verbraucher priorisieren diese Betriebsplanung. Bei Nutzung als Arbeitsmittel verlangt § 3 der Betriebssicherheitsverordnung eine Gefährdungsbeurteilung, die bereits vor Auswahl und Beschaffung beginnen soll. |
| Wiederholbare Nutzung |
Lade- und Wechselabläufe, Transport, Wartung, Support und den Liefertermin für die gewählte Konfiguration klären. |
Für regelmäßig stattfindende Praktika muss das System zwischen Terminen einsatzbereit und handhabbar bleiben. Ungefähr 19 % der Verbraucher sehen diese Planbarkeit als ihren wichtigsten Bedarf. |
Humanoide Plattformen bei Joybuy
Diese Auswahl umfasst eine X2-Ultra-Plattform mit in der Produktbezeichnung genanntem Entwicklungsbezug und eine K1-EDU-Variante für Lehr- und Entwicklungsprojekte. Prüfen Sie bei beiden die für Ihr Projekt benötigten Schnittstellen und die genaue Lieferkonfiguration.
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AGIBOT X2 Ultra humanoider Roboter
Für Projekte mit eigener Softwareentwicklung kommt diese Variante infrage, wenn ihre Entwicklungszugänge zu den vorgesehenen Aufgaben passen.
Die Produktbezeichnung nennt Sekundärentwicklung, autonome Navigation und Hindernisvermeidung. Klären Sie für die gelieferte X2-Ultra-Konfiguration den SDK- oder API-Umfang, den Zugriff auf benötigte Daten und die Ausstattung schriftlich.
Bei Verwendung als Arbeitsmittel muss die Gefährdungsbeurteilung für den geplanten Laborbetrieb bereits vor Auswahl und Beschaffung beginnen.
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Booster Robotics K1 Edu humanoider Roboter
Die EDU-Variante ist für Programmier- und Entwicklungslehre relevant, wenn ihre konkreten Schnittstellen zum Lehrplan passen.
Die Produktbezeichnung nennt 22 Freiheitsgrade und 117 TOPS als Produktangaben. Bestätigen Sie vor der Auswahl die Sensorbestückung, unterstützte Software und den benötigten Zugriff auf Steuerungsdaten für die genaue Konfiguration.
Planen Sie Transport und Betrieb für den Standort; bei Einsatz als Arbeitsmittel beginnt die Gefährdungsbeurteilung bereits vor Auswahl und Beschaffung.
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Häufige Fragen
Reicht eine Basisvariante für ein Programmierpraktikum?
Eine Basisvariante reicht nur dann, wenn das Praktikum keine eigene Softwareentwicklung oder Integration benötigt. RBTX bezeichnet beispielsweise den Unitree R1 Base als nicht SDK-fähig; für eigene Steuerungsaufgaben sollten Sie den Entwicklungszugang der exakten EDU- oder Developer-Variante vor der Bestellung festlegen.
Kann ich Demonstrationshände für Greifversuche verwenden?
Aus der Bezeichnung „Demonstrationshände“ allein lässt sich die Eignung für Greifversuche nicht ableiten. RBTX beschreibt die gelistete T2-Pro-Ausführung ohne spezielles Greifsystem; klären Sie Handvariante, Steuerungszugriff und Anforderungen Ihrer Versuchsobjekte vor der Auswahl.
Darf der Roboter nach der Lieferung sofort im Labor eingesetzt werden?
Bei Verwendung als Arbeitsmittel muss der Einsatz anhand der konkreten Arbeitsbedingungen vorbereitet werden. Nach § 3 der deutschen Betriebssicherheitsverordnung soll die Gefährdungsbeurteilung schon vor Auswahl und Beschaffung beginnen; eine Produktbeschreibung ersetzt die betriebsbezogene Beurteilung nicht.
Was gilt vor der ersten Verwendung durch Beschäftigte?
Der Arbeitgeber muss Beschäftigte vor der erstmaligen Verwendung eines Arbeitsmittels angemessen informieren und tätigkeitsbezogen unterweisen. § 12 der Betriebssicherheitsverordnung regelt zudem eine geeignete schriftliche Betriebsanweisung; bei besonderen Gefährdungen darf das Arbeitsmittel nur von hierfür beauftragten Beschäftigten verwendet werden.
Wie plane ich Akkuwechsel, Transport und Wartung?
Planen Sie diese Abläufe anhand der gewählten Konfiguration und Ihres tatsächlichen Nutzungsplans, nicht allein anhand einer angegebenen Laufzeit. Klären Sie Lade- und Wechselverfahren, Gewicht, Transportweg, Wartungsdokumentation und Zuständigkeiten, bevor Sie feste Lehr- oder Versuchstermine darauf aufbauen.