Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Wählen Sie zuerst die Art der geplanten Interaktion. Klären Sie anschließend mit Anbieter und Veranstaltungsort, ob das konkrete Modell mit dem vorgesehenen Ablauf und der verfügbaren Fläche eingesetzt werden kann.
Betreuter humanoider Roboter
Passend, wenn: Begrüßung, Fotos oder vorab festgelegte Sprach- und Showsequenzen Teil der Aktion sein sollen.
Grenze: Der von Posevo beschriebene EVO kann keine Produkte greifen oder halten; für deren Ausgabe ist Personal einzuplanen.
Betreuter Roboterhund
Passend, wenn: eine bodennahe, bewegungsorientierte Vorführung ohne menschenähnliche Figur zur Aktion passt.
Grenze: Er übernimmt nicht die Rolle einer humanoiden Begrüßungsfigur; Bewegungsablauf und Publikumsfläche müssen eigens geplant werden.
| Anliegen |
Beim Buchen prüfen |
Für wen besonders wichtig |
| Sicherheit und Standort |
Einsatzfläche, Boden und Fluchtwege mit dem Veranstaltungsort abstimmen; Verantwortliche für Betrieb und Stopp festlegen. Posevo nennt für seinen EVO mindestens 2 × 2 m sowie ebenen, trittfesten Boden. |
Wenn Publikum dicht am Stand vorbeigeht, soll der Roboter niemanden behindern und der Ablauf kontrollierbar bleiben. Etwa 26 % der Verbraucher stellen die Betriebssicherheit an erste Stelle. |
| Betreuung und Leistungen |
Operator, Einsatzstunden, Anreise, Auf- und Abbau sowie Akkuwechsel und technische Betreuung schriftlich abgrenzen. |
Bei einem kurzen Aktionstag muss das Team wissen, wer den Roboter betreibt und Störungen übernimmt. Für rund 21 % der Verbraucher hat ein klar geregelter Betreuungsumfang Vorrang. |
| Datenverarbeitung |
Aktive Kameras und Mikrofone, Übertragung, Speicherung und Beteiligte für die konkrete Interaktion dokumentieren lassen. |
Wer Besucher sprechen oder filmen lassen möchte, braucht vor der kreativen Planung Klarheit über den Umgang mit ihren Daten. Etwa 21 % der Verbraucher setzen dieses Anliegen an erste Stelle. |
| Art der Interaktion |
Begrüßung, Vorführung und Produktübergabe als getrennte Aufgaben festlegen; jede Funktion am konkreten Modell bestätigen lassen. |
Soll die Figur vor allem sprechen und für Fotos posieren, ist die passende Interaktion wichtiger als eine lange Funktionsliste. Bei ungefähr 16 % der Verbraucher steht sie im Vordergrund. |
| Wiederkehrende Einsätze |
Den eigenen Aufwand für Personal, Transport, Lagerung, Wartung und Betreuung über denselben Nutzungszeitraum einer betreuten Miete gegenüberstellen. |
Für mehrere Veranstaltungen zählt, welche Aufgaben das Team dauerhaft selbst übernehmen müsste. Rund 16 % der Verbraucher geben dieser Frage die höchste Priorität. |
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Häufige Fragen
Was sollte im Angebot für einen betreuten Eventroboter stehen?
Das Angebot sollte den geplanten Einsatz und die Leistungen eindeutig abgrenzen: Einsatzstunden, Operator, Anreise, Auf- und Abbau, Versicherung, Akkuwechsel, technische Betreuung und vereinbarte Sprach- oder Showsequenzen. Posevo und TONEART beschreiben unterschiedliche Angebotsumfänge; maßgeblich ist daher die Vereinbarung für Ihren Veranstaltungstag.
Muss der Veranstaltungsort vor dem Robotereinsatz eingebunden werden?
Ja, stimmen Sie Einsatzfläche, Verkehrs- und Fluchtwege sowie den Ablauf vorab mit dem Veranstaltungsort ab. Für Beschäftigte verlangt § 5 des Arbeitsschutzgesetzes eine Beurteilung der Gefährdungen; die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung behandelt Sicherheitsfragen bei Veranstaltungen. Welche konkreten Vorgaben vor Ort gelten, klären Sie mit den dort Verantwortlichen.
Kann ein gemieteter Roboter Besucher filmen oder mit ihnen sprechen?
Ob und unter welchen Bedingungen diese Interaktionen möglich sind, hängt von den aktivierten Funktionen und der konkreten Datenverarbeitung ab. Werden personenbezogene Daten verarbeitet, müssen die datenschutzrechtlichen Anforderungen für den Einsatz geklärt werden. Die Datenschutzkonferenz weist darauf hin, dass das bloße Betreten eines gekennzeichneten Kameraerfassungsbereichs keine informierte Einwilligung darstellt.
Wer ist für Daten aus der Roboterinteraktion verantwortlich?
Das lässt sich nicht allein aus den Bezeichnungen Veranstalter und Vermieter ableiten. Klären Sie anhand der tatsächlichen Funktionen und Datenflüsse, wer über Zwecke und Verarbeitung entscheidet und wer Besucher informiert. Die Datenschutzkonferenz warnt davor, Informationspflichten pauschal aus der Art der Datenerhebung abzuleiten.
Wann passt ein Roboterhund statt eines humanoiden Roboters?
Ein Roboterhund kommt infrage, wenn eine bodennahe, bewegungsorientierte Vorführung zur Aktion passt und keine menschenähnliche Begrüßungsfigur gebraucht wird. Für vorab abgestimmte Ansprache und Fotomomente kann dagegen ein betreuter humanoider Roboter die passendere Form sein; prüfen Sie in beiden Fällen den konkreten Ablauf und die Fläche mit dem Anbieter.