Für wen eignen sich die Lösungen?

Betriebe mit Treppenrouten

Wenn kleine Materialien über Treppen oder Hindernisse transportiert werden müssen, sollte die beladene Konfiguration auf der tatsächlichen Strecke geprüft werden. Eine nominelle Stufenangabe allein belegt nicht, dass der Transport dort sicher gelingt; entsprechende Grenzen dokumentieren etwa Unitree Robotics und Boston Dynamics.

Teams mit sensibler Übergabe

Wer Ausrüstung zwischen Beschäftigten transportiert, sollte Behälter, Befestigung, Entnahme und Begegnungen entlang der Route gemeinsam planen. PUDU Robotics nennt Lieferboxen als möglichen Aufbau; daraus folgt noch kein Nachweis für eine geprüfte Übergabe im jeweiligen Betrieb.

Betriebe mit ebenen Routinewegen

Für wiederkehrende Fahrten auf geeigneten Innenwegen können Radroboter oder ein fest geplanter Förderweg ebenfalls infrage kommen. Mobile Industrial Robots beschreibt den MiR250 für interne Transporte; Interroll beschreibt den RM 8310 als stationäres Rollenfördermodul.

Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Legen Sie zuerst die unverzichtbare Route fest. Danach lassen sich Nutzlast, Übergabe und die passende Transporttechnik für den konkreten Arbeitsbereich beurteilen.

Anliegen Beim Kauf prüfen Wer legt darauf Wert?
Befahrbarkeit der Route Die vorgesehene Last und den Aufbau auf der tatsächlichen Strecke erproben; Engstellen, Stufen und Begegnungsbereiche einbeziehen. Wenn unsere Pflichtstrecke Treppen oder Hindernisse enthält, brauchen wir einen Nachweis für die Fahrt mit beladenem Aufbau. Etwa 33 % der Käufer stellen genau diese schwierige Route in den Vordergrund.
Gehlast und Aufbau Ware, Box, Halterung und weitere Ausrüstung zusammenrechnen; Befestigung, Schwerpunkt und Fahrt mit der konkreten Konfiguration prüfen. Wenn wir Ausrüstung mit einem bestimmten Aufbau bewegen müssen, zählt die zulässige Last während der Fahrt statt einer Standlast. Etwa 27 % der Käufer priorisieren die Last- und Aufbaufrage.
Übergabe und Betrieb Übergabepunkte, Zuständigkeiten sowie Stopp- und Wiederanlaufverfahren für die geplante Integration festlegen. Wenn Beschäftigte Ladung übernehmen oder in der Nähe des Roboters arbeiten, ist ein abgestimmter Ablauf wichtig. Etwa 20 % der Käufer setzen den Schwerpunkt auf Übergabe und betriebliche Sicherheit.
Passende Transporttechnik Feste oder wechselnde Zielpunkte, Boden, Lade- und Wartungsabläufe sowie den Integrationsumfang der möglichen Routen vergleichen. Wenn unsere Routinewege eben und wiederkehrend sind, möchten wir Beine nicht ohne konkreten Bedarf mitbeschaffen. Etwa 20 % der Käufer achten vor allem auf eine passende Lösung für einfache Routinewege.

Typische Auswahlfehler

  • Standlast als zulässige Transportlast lesen

    Eine Lastangabe im Stand ist nicht mit der Last während der Bewegung gleichzusetzen. Unitree Robotics nennt für den A2 rund 100 kg Standlast und etwa 25 kg kontinuierliche Gehlast; Boston Dynamics begrenzt Spot auf insgesamt 14 kg aufgesetzte Nutzlast.

    Verwenden Sie für den Vergleich die Angabe zur Bewegung und lassen Sie die konkrete Konfiguration einschließlich Aufbau beurteilen.

    Ein ungeeigneter oder neu zu konstruierender Aufbau kann zusätzlichen Integrationsaufwand verursachen.

  • Eine optionale Lieferbox mit einer fertigen Übergabe verwechseln

    PUDU Robotics nennt eine Lieferbox als möglichen D5-Aufbau. Zubehör und ausgelieferte Ausstattung können jedoch von den Produktdarstellungen abweichen; die Box allein bestätigt noch keinen sicheren Ablauf im Betrieb.

    Lassen Sie die genaue Box, den Verschluss, den Lieferumfang und den beladenen Übergabeprozess für die bestellte Variante bestätigen.

    Befestigung, Übergabestelle und betriebliche Einbindung können zusätzliche Planung erfordern.

  • Treppenfähigkeit voraussetzen, obwohl ein anderer Weg infrage kommt

    Ein Radroboter kann für geeignete Innenwege eine Alternative sein; ein dokumentierter MiR250-Einsatz nutzt für einen Geschosswechsel einen Aufzug. Ein stationäres Fördermodul bildet eine weitere Möglichkeit für feste Transportwege.

    Legen Sie Pflichtstrecke und Übergabepunkte fest und vergleichen Sie anschließend vierbeinige, radgetriebene und gegebenenfalls stationäre Lösungen.

Relevante Marken und Anbieter

PUDU Robotics

Die D5-Serie ist eine vierbeinige Plattform, für die PUDU unter anderem eine Metall-Lieferbox als möglichen Aufbau nennt.

  • PUDU nennt für die D5-Serie Stufen bis 25 cm und modulare Erweiterungen als Herstellerangaben.
  • Die Produktseite bezeichnet Leistungswerte als Labordaten und weist darauf hin, dass Ausstattung und ausgelieferte Version abweichen können. Die sichere Last und Route der vollständigen Transportkonfiguration sind gesondert zu prüfen.

Unitree

Die Modelle A2 und B2 sind vierbeinige Plattformen, für die Unitree unterschiedliche Gehlasten angibt.

  • Unitree Robotics nennt für den A2 etwa 25 kg kontinuierliche Gehlast und für den B2 mehr als 40 kg.
  • Das sind Herstellerangaben zu den jeweiligen Modellen, keine Freigabe für eine bestimmte Transportlast, einen kundenspezifischen Aufbau oder einen konkreten Arbeitsplatz.

Boston Dynamics

Spot ist eine modular ausrüstbare vierbeinige Plattform; die Dokumentation beschreibt Grenzen für Zubehör und Aufbau.

  • Boston Dynamics begrenzt die gesamte aufgesetzte Nutzlast auf 14 kg und erläutert Anforderungen an Schwerpunkt und Beinfreiheit.
  • Die zulässige Gesamtlast muss für das vorgesehene Zubehör zusammen betrachtet werden. Schulungs- und Serviceumfang sind für die konkrete Aufgabe und den Vertrag zu klären.

Mobile Industrial Robots

Der MiR250 ist eine radgetriebene Alternative für interne Transporte auf geeigneten Innenwegen.

  • Mobile Industrial Robots nennt eine maximale Nutzlast von 250 kg für den MiR250.
  • Der Hersteller nennt Anforderungen an Boden und Steigung; Tür- und Korridorbreiten hängen von der Konfiguration ab. Ein Geschosswechsel mit Aufzug ist eine projektabhängige Integration, keine allgemeine Zusage für jede Route.

Interroll

Der RM 8310 ist ein stationäres Rollenfördermodul für Stückgut auf einem fest geplanten Förderweg.

  • Interroll nennt für das konkrete Modul bis zu 50 kg pro Zone.
  • Das Modul ist kein frei navigierender Roboter. Fördergut, Übergaben und bauliche Integration müssen zum geplanten Weg passen.

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Häufige Fragen

Reicht die CE-Kennzeichnung für den Betrieb mit Beschäftigten aus?

Nein, sie ersetzt nicht die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers. § 3 BetrSichV verlangt, die Gefährdungen vor der Verwendung zu beurteilen; das Bundesministerium der Justiz und das Bundesamt für Justiz halten ausdrücklich fest, dass eine CE-Kennzeichnung diese Pflicht nicht ersetzt. Prüfen Sie außerdem die für die konkrete Maschinenkonfiguration einschlägigen Unterlagen.

Welcher Maschinenrechtsrahmen gilt am 19. Oktober 2026?

Nach Auskunft der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind Maschinen bis einschließlich 19. Januar 2027 weiterhin nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Verkehr zu bringen. Die Verordnung (EU) 2023/1230 ist grundsätzlich ab dem 20. Januar 2027 für das Inverkehrbringen anzuwenden; der maßgebliche Rahmen hängt daher auch vom Zeitpunkt und der konkreten Bereitstellung ab.

Welche Einweisung braucht das Bedienpersonal?

Beschäftigte müssen vor der Verwendung des Arbeitsmittels tätigkeitsbezogen anhand der Gefährdungsbeurteilung unterwiesen werden. § 12 BetrSichV regelt außerdem Informationen zu Gefährdungen, Störungen und Notfällen sowie die Betriebsanweisung; die Unterweisung ist regelmäßig zu wiederholen.

Kann eine maximale Stufenhöhe die Probefahrt ersetzen?

Nein, eine Herstellerangabe zur Stufenhöhe gibt die konkrete Strecke nicht automatisch frei. Prüfen Sie Stufen, Nutzlast, Befestigung, Schwerpunkt und Begegnungen gemeinsam mit dem vorgesehenen Aufbau auf der tatsächlichen Route.

Was sollte ich zu Wartung, Stopp und Wiederanlauf klären?

Klären Sie für die ausgewählte Konfiguration Wartungszuständigkeiten, Ersatzteile, Schulungsumfang sowie Stopp- und Wiederanlaufverfahren. Boston Dynamics dokumentiert für Spot eine versionsabhängige Software-E-Stop-Einbindung und bietet ein erweitertes Servicepaket an; daraus lässt sich kein gleicher Leistungsumfang bei anderen Anbietern ableiten.