Worauf kommt es bei der Auswahl an?
AMR für reine Fahrten
Prüfen, wenn: Material zwischen festgelegten Punkten transportiert wird und die Übergabe anderweitig gelöst ist.
Abwägen: Ohne geeigneten Aufbau oder weitere Automatisierung übernimmt ein AMR nicht automatisch das Greifen.
Mobile Manipulation
Prüfen, wenn: Transport und Greifen im selben Ablauf nötig sind; NEURA zeigte dafür eine Kombination aus X MOVE 1200 und MAiRA M.
Abwägen: Entscheidend ist die Bewertung des integrierten Gesamtsystems, nicht nur der einzelnen Komponenten.
Humanoide Pilotvarianten
Prüfen, wenn: Eine klar begrenzte Aufgabe Fortbewegung und wechselnde einfache Handgriffe an mehreren Stationen verbindet.
Abwägen: Ein Pilot an einem Standort oder Herstellerangaben belegen nicht die Leistung und Sicherheit in der eigenen Umgebung.
Legen Sie zuerst den vollständigen Arbeitsablauf fest und vergleichen Sie danach, welche Route ihn mit den erforderlichen Übergaben und Schutzmaßnahmen abdecken kann.
| Anliegen |
Worauf beim Kauf achten? |
Wen betrifft das besonders? |
| Wiederkehrender Transport |
Last, Ladefläche, Fahrweg, Türen, Kreuzungen, Andocken und Übergaben gemeinsam prüfen. Mobile Industrial Robots nennt für den MiR250 maximal 250 kg Nutzlast; die erforderliche Korridorbreite hängt von der Einstellung ab. |
Wenn ich wiederkehrende Fahrten zwischen klaren Übergabepunkten automatisieren will, ohne dafür selbstständiges Greifen vorauszusetzen, ist die Transportfunktion entscheidend. Verbraucher mit diesem Hauptanliegen machen etwa 26 % aus. |
| Greifen und Bereitstellen |
Mit den vorgesehenen Behältern und Teilen den gesamten Ablauf aus Aufnahme, Fahrt, Ablage und Wiederanlauf nach einer Störung prüfen. NEURA zeigte X MOVE 1200 mit MAiRA M als integrierte Anwendung. |
Wenn Material am Ziel aufgenommen oder bereitgestellt werden muss, möchte ich prüfen, ob der Greifvorgang mit meinen Objekten zuverlässig in den Ablauf passt. Verbraucher, die Transport und Greifen priorisieren, machen etwa 21 % aus. |
| Sicherer Pilotbetrieb |
Konformitätsunterlagen und CE-Kennzeichnung für die konkrete Konfiguration prüfen und vor der betrieblichen Verwendung die Gefährdungsbeurteilung samt Schutzmaßnahmen durchführen. Eine CE-Kennzeichnung ersetzt diese Beurteilung nicht. |
Wenn Beschäftigte und Roboter dieselben Arbeitsbereiche nutzen, möchte ich mögliche Gefährdungen und den Umgang mit Störungen vor dem Start beurteilen. Verbraucher mit Sicherheit als Hauptanliegen machen etwa 21 % aus. |
| Fläche und Schnittstellen |
Fahrflächen, Korridorbreiten, Andockpunkte, Auftragsübergabe, Datenzugriffe und Zuständigkeiten für die konkrete Konfiguration dokumentieren. BMW beschreibt für den Leipziger Pilot die Einbindung in eine IT- und Datenarchitektur. |
Wenn das System in einen laufenden Betrieb integriert werden soll, muss ich Wege, Übergaben und Datenabläufe am eigenen Standort berücksichtigen. Verbraucher, die Bestandsintegration priorisieren, machen etwa 16 % aus. |
| Aufwand und Betreuung |
Für denselben Pilotablauf Eingriffe, Übergaben, Unterbrechungen sowie Wartungs-, Ersatzteil- und Integrationsleistungen erfassen und Zuständigkeiten klären. |
Wenn ich den gesamten Versuch planen muss, möchte ich neben der Aufgabe auch Betreuung und mögliche Eingriffe berücksichtigen. Verbraucher mit diesem Hauptanliegen machen etwa 16 % aus. |
Für Maschinen, die vor dem 20. Januar 2027 erstmals auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden, gilt nach den Angaben der Europäischen Kommission noch die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG; ab dem 20. Januar 2027 ist die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verpflichtend. Für die konkrete Beschaffung ist der Zeitpunkt des erstmaligen Inverkehrbringens maßgeblich. Unabhängig davon muss der Arbeitgeber vor der Verwendung im Betrieb die Gefährdungsbeurteilung durchführen und erforderliche Schutzmaßnahmen festlegen.
Humanoide Roboter auf Joybuy
Diese Joybuy-Auswahl umfasst humanoide Roboter für Entwicklungs-, Forschungs- und Pilotüberlegungen; Produktangaben allein belegen weder die Eignung für einen industriellen Einsatz noch die Konformität der konkreten Konfiguration.
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Booster Robotics K1 Geek, 48 TOPS AI, 22-DoF
Der Titel ordnet das Modell als humanoide Entwicklungsplattform ein; vor einem Pilotbetrieb sind die konkrete Aufgabe und die erforderlichen Nachweise für die Konfiguration zu prüfen.
Im Produkttitel genannt: 48 TOPS AI und 22-DoF.
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Booster Robotics K1 Edu, 117 TOPS AI, 22-DoF
Der Titel positioniert dieses Modell für Bildung, Forschung und Entwicklung; prüfen Sie, ob dieser Einsatzbereich zu Ihrem geplanten Pilot passt.
Im Produkttitel genannt: 117 TOPS AI und 22-DoF.
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AGIBOT X2 Ultra
Der Produkttitel nennt autonome Navigation und Hindernisvermeidung; prüfen Sie diese Funktionen im vorgesehenen Ablauf und in der konkreten Umgebung.
Die Produktbeschreibung verlangt beaufsichtigten Betrieb und weist darauf hin, dass LiDAR und Kameras nicht alle Hindernisse erkennen. Für X2-Varianten nennt sie höchstens 3 kg in bestimmten Körperhaltungen und höchstens 1 kg über den gesamten Bewegungsbereich.
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Unitree R1 Air, Blue and White, 20 Freiheitsgrade
Der Titel nennt einen humanoiden Roboter mit monokularer Kamera; klären Sie, ob das Modell die Anforderungen Ihres konkreten Versuchs erfüllt.
Die Produktbeschreibung warnt vor dem Betrieb nahe Treppen, Kanten oder unebenen Flächen sowie vor Gefahren durch bewegliche Gelenke.
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Unitree G1, SDK/API nicht verfügbar
Der Titel nennt Hände zur Objektmanipulation; prüfen Sie die geplanten Handgriffe und die dafür erforderlichen Steuerungsmöglichkeiten.
Für diese Version ist laut Produktbeschreibung kein SDK/API verfügbar.
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Häufige Fragen
Reicht das CE-Zeichen eines einzelnen Roboters für einen integrierten Pilot?
Nein, das CE-Zeichen einer Komponente allein belegt nicht die Konformität eines fertig integrierten Produkts. Maßgeblich sind die einschlägigen Unterlagen für das in Verkehr gebrachte Gesamtsystem; zusätzlich muss der Arbeitgeber die Gefährdungen bei der Verwendung am Standort beurteilen. Welche Anforderungen gelten, hängt von der konkreten Konfiguration und Bereitstellung ab.
Wann muss das Pilotteam Beschäftigte unterweisen?
Beschäftigte müssen vor der erstmaligen Verwendung eines Arbeitsmittels tätigkeitsbezogen unterwiesen werden. § 12 BetrSichV umfasst Gefährdungen, Schutzmaßnahmen und das Verhalten bei Störungen; anschließend sind regelmäßige Unterweisungen vorgesehen.
Welche Rechtsfassung gilt für eine Maschine, die 2026 erstmals in Verkehr gebracht wird?
Für das erstmalige Inverkehrbringen vor dem 20. Januar 2027 gilt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG; ab dem 20. Januar 2027 ist die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verpflichtend anzuwenden. Entscheidend ist der Zeitpunkt des erstmaligen Inverkehrbringens. Die Europäische Kommission und die DGUV beschreiben keine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Rechtsrahmen.
Wie lassen sich Wartung, Ersatzteile und Integrationssupport vergleichen?
Lassen Sie für das konkret angebotene System Zuständigkeiten, Wartungsumfang, Ersatzteile, Schnittstellenpflege und Reaktionswege im Angebot festhalten. Vergleichen Sie diese Punkte für denselben Pilotablauf, damit die Betreuung nicht nur für einzelne Komponenten, sondern für die vorgesehene Anwendung geklärt ist.