Wer sollte welche Route prüfen?

Team für Materialtransport

Wer wiederkehrende Fahrten und definierte Übergaben automatisieren möchte, sollte prüfen, ob ein AMR ohne Greiffunktion ausreicht. Fraunhofer IPA behandelt Materialtransport als relevantes Einsatzfeld; die technischen Angaben von Mobile Industrial Robots helfen, konkrete Transportanforderungen wie Last und Fahrweg abzugleichen.

Team für Transport und Handgriffe

Wenn Material nicht nur bewegt, sondern am Ziel auch aufgenommen oder bereitgestellt werden soll, lohnt der Vergleich mobiler Manipulation mit humanoiden Pilotvarianten. BMW beschreibt AEON für Materialbereitstellung und monotone Handgriffe im Leipziger Pilotprojekt; das belegt keinen entsprechenden Einsatz an einem anderen Standort.

Pilotteam für sichere Integration

Wer ein System in bestehende Verkehrswege, Arbeitsplätze und Abläufe einfügen muss, sollte die betrieblichen Gefährdungen und Schutzmaßnahmen vor der Verwendung beurteilen. Die DGUV gibt dafür Hinweise zu automatisiert fahrenden Fahrzeugen in betrieblichen Bereichen; die Gefährdungsbeurteilung bleibt Aufgabe des Arbeitgebers.

Worauf kommt es bei der Auswahl an?

AMR für reine Fahrten

Prüfen, wenn: Material zwischen festgelegten Punkten transportiert wird und die Übergabe anderweitig gelöst ist.

Abwägen: Ohne geeigneten Aufbau oder weitere Automatisierung übernimmt ein AMR nicht automatisch das Greifen.

Mobile Manipulation

Prüfen, wenn: Transport und Greifen im selben Ablauf nötig sind; NEURA zeigte dafür eine Kombination aus X MOVE 1200 und MAiRA M.

Abwägen: Entscheidend ist die Bewertung des integrierten Gesamtsystems, nicht nur der einzelnen Komponenten.

Humanoide Pilotvarianten

Prüfen, wenn: Eine klar begrenzte Aufgabe Fortbewegung und wechselnde einfache Handgriffe an mehreren Stationen verbindet.

Abwägen: Ein Pilot an einem Standort oder Herstellerangaben belegen nicht die Leistung und Sicherheit in der eigenen Umgebung.

Legen Sie zuerst den vollständigen Arbeitsablauf fest und vergleichen Sie danach, welche Route ihn mit den erforderlichen Übergaben und Schutzmaßnahmen abdecken kann.

Anliegen Worauf beim Kauf achten? Wen betrifft das besonders?
Wiederkehrender Transport Last, Ladefläche, Fahrweg, Türen, Kreuzungen, Andocken und Übergaben gemeinsam prüfen. Mobile Industrial Robots nennt für den MiR250 maximal 250 kg Nutzlast; die erforderliche Korridorbreite hängt von der Einstellung ab. Wenn ich wiederkehrende Fahrten zwischen klaren Übergabepunkten automatisieren will, ohne dafür selbstständiges Greifen vorauszusetzen, ist die Transportfunktion entscheidend. Verbraucher mit diesem Hauptanliegen machen etwa 26 % aus.
Greifen und Bereitstellen Mit den vorgesehenen Behältern und Teilen den gesamten Ablauf aus Aufnahme, Fahrt, Ablage und Wiederanlauf nach einer Störung prüfen. NEURA zeigte X MOVE 1200 mit MAiRA M als integrierte Anwendung. Wenn Material am Ziel aufgenommen oder bereitgestellt werden muss, möchte ich prüfen, ob der Greifvorgang mit meinen Objekten zuverlässig in den Ablauf passt. Verbraucher, die Transport und Greifen priorisieren, machen etwa 21 % aus.
Sicherer Pilotbetrieb Konformitätsunterlagen und CE-Kennzeichnung für die konkrete Konfiguration prüfen und vor der betrieblichen Verwendung die Gefährdungsbeurteilung samt Schutzmaßnahmen durchführen. Eine CE-Kennzeichnung ersetzt diese Beurteilung nicht. Wenn Beschäftigte und Roboter dieselben Arbeitsbereiche nutzen, möchte ich mögliche Gefährdungen und den Umgang mit Störungen vor dem Start beurteilen. Verbraucher mit Sicherheit als Hauptanliegen machen etwa 21 % aus.
Fläche und Schnittstellen Fahrflächen, Korridorbreiten, Andockpunkte, Auftragsübergabe, Datenzugriffe und Zuständigkeiten für die konkrete Konfiguration dokumentieren. BMW beschreibt für den Leipziger Pilot die Einbindung in eine IT- und Datenarchitektur. Wenn das System in einen laufenden Betrieb integriert werden soll, muss ich Wege, Übergaben und Datenabläufe am eigenen Standort berücksichtigen. Verbraucher, die Bestandsintegration priorisieren, machen etwa 16 % aus.
Aufwand und Betreuung Für denselben Pilotablauf Eingriffe, Übergaben, Unterbrechungen sowie Wartungs-, Ersatzteil- und Integrationsleistungen erfassen und Zuständigkeiten klären. Wenn ich den gesamten Versuch planen muss, möchte ich neben der Aufgabe auch Betreuung und mögliche Eingriffe berücksichtigen. Verbraucher mit diesem Hauptanliegen machen etwa 16 % aus.

Für Maschinen, die vor dem 20. Januar 2027 erstmals auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden, gilt nach den Angaben der Europäischen Kommission noch die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG; ab dem 20. Januar 2027 ist die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verpflichtend. Für die konkrete Beschaffung ist der Zeitpunkt des erstmaligen Inverkehrbringens maßgeblich. Unabhängig davon muss der Arbeitgeber vor der Verwendung im Betrieb die Gefährdungsbeurteilung durchführen und erforderliche Schutzmaßnahmen festlegen.

Typische Fehler bei der Pilotplanung

  • Eine Vorführung als Nachweis für den eigenen Linienbetrieb behandeln

    Eine Demonstration oder ein Pilot an einem bestimmten Standort belegt nicht, dass derselbe Ablauf in einer anderen Umgebung funktioniert.

    Definieren Sie für alle verglichenen Routen denselben vollständigen Ablauf – einschließlich Aufnahme, Fahrt, Ablage und Verhalten bei einer Störung.

    Zusätzliche Versuche, Eingriffe und Integrationsarbeit können den Pilotaufwand erhöhen.

  • Fahrzeugbreite mit sicher nutzbarer Verkehrswegbreite verwechseln

    Beim MiR250 hängen die angegebenen Korridorbreiten von der Einstellung ab; die Fahrzeugabmessung allein beschreibt daher nicht den benötigten Fahrweg.

    Prüfen Sie die vorgesehene Sicherheitskonfiguration an Türen, Begegnungsstellen und Kreuzungen.

    Engstellen können Anpassungen an Verkehrswegen oder Betriebsabläufen erforderlich machen.

  • CE einer Komponente mit der Prüfung der kompletten Anwendung gleichsetzen

    Eine Kombination aus mobiler Plattform und Greifer hat eigene Funktionen und Schnittstellen. Zusätzlich bleibt die betriebliche Gefährdungsbeurteilung erforderlich.

    Klären Sie, welche Konformitätsunterlagen für genau die angebotene Gesamtkonfiguration gelten und wer für die Integration verantwortlich ist.

    Für die integrierte Anwendung kann zusätzliche Konformitäts- und Integrationsarbeit anfallen.

Relevante Marken im Vergleich

Hexagon Robotics

Hexagon beschreibt AEON als humanoides System auf Rädern. BMW nennt Materialbereitstellung und monotone Handgriffe als Aufgaben im Leipziger Pilotprojekt.

  • Hexagon nennt für AEON 8 kg konstante Traglast und 15 kg kurzzeitige Nutzlast; die Werte bezeichnen unterschiedliche Einsatzbedingungen.
  • Der BMW-Pilot belegt weder die Eignung für andere Werke noch die allgemeine Lieferbarkeit einer bestimmten Konfiguration.

NEURA Robotics und NEURA Mobile Robots

NEURA beschreibt 4NE1 als humanoide Plattform mit Varianten auf Rädern für Industrieumgebungen. NEURA Mobile Robots und NEURA Robotics zeigten außerdem X MOVE 1200 mit MAiRA M für Transport und Greifen.

  • Die Kombination aus X MOVE 1200 und MAiRA M veranschaulicht eine mobile Manipulationsroute über die einzelne Transportplattform hinaus.
  • Die für 4NE1 genannte Nutzlast von 10–20 kg gilt nicht automatisch für jede Variante und jeden Greifablauf. Die gezeigte Kombination ist als konkretes Gesamtsystem zu bewerten.

Agile Robots

Agile Robots positioniert Agile ONE für industrielle Aufgaben wie Materialhandling, Pick-and-Place und Maschinenbedienung.

  • Der Hersteller beschreibt taktile Hände und Sensorik als Ansatz für wechselnde Handgriffe.
  • Herstellerangaben zu Fähigkeiten und Produktion sind kein unabhängiger Leistungsnachweis für eine bestimmte Pilotkonfiguration am eigenen Standort.

Mobile Industrial Robots (MiR)

Der MiR250 ist eine AMR-Vergleichsroute für innerbetrieblichen Transport, wenn der Pilot kein eigenständiges Greifen benötigt.

  • Das Herstellerdatenblatt nennt maximal 250 kg Nutzlast und einstellungsabhängige Korridorbreiten.
  • Ohne geeigneten Aufbau oder weitere Systeme übernimmt die AMR-Plattform keine allgemeine Greifaufgabe. Veröffentlichte Normenangaben ersetzen nicht die Prüfung der Unterlagen für die konkrete Lieferung.

Humanoide Roboter auf Joybuy

Diese Joybuy-Auswahl umfasst humanoide Roboter für Entwicklungs-, Forschungs- und Pilotüberlegungen; Produktangaben allein belegen weder die Eignung für einen industriellen Einsatz noch die Konformität der konkreten Konfiguration.

Booster Robotics K1 Geek, humanoide Entwicklungsplattform, 48 TOPS AI, 22-DoF

Booster Robotics K1 Geek, 48 TOPS AI, 22-DoF

Der Titel ordnet das Modell als humanoide Entwicklungsplattform ein; vor einem Pilotbetrieb sind die konkrete Aufgabe und die erforderlichen Nachweise für die Konfiguration zu prüfen.

Im Produkttitel genannt: 48 TOPS AI und 22-DoF.

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Booster Robotics K1 Edu, Bildungs- und Forschungsplattform, 117 TOPS AI, 22-DoF

Booster Robotics K1 Edu, 117 TOPS AI, 22-DoF

Der Titel positioniert dieses Modell für Bildung, Forschung und Entwicklung; prüfen Sie, ob dieser Einsatzbereich zu Ihrem geplanten Pilot passt.

Im Produkttitel genannt: 117 TOPS AI und 22-DoF.

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AGIBOT X2 Ultra, humanoider Roboter mit autonomer Navigation

AGIBOT X2 Ultra

Der Produkttitel nennt autonome Navigation und Hindernisvermeidung; prüfen Sie diese Funktionen im vorgesehenen Ablauf und in der konkreten Umgebung.

Die Produktbeschreibung verlangt beaufsichtigten Betrieb und weist darauf hin, dass LiDAR und Kameras nicht alle Hindernisse erkennen. Für X2-Varianten nennt sie höchstens 3 kg in bestimmten Körperhaltungen und höchstens 1 kg über den gesamten Bewegungsbereich.

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Unitree R1 Air, humanoider Roboter, Blue and White, 20 Freiheitsgrade

Unitree R1 Air, Blue and White, 20 Freiheitsgrade

Der Titel nennt einen humanoiden Roboter mit monokularer Kamera; klären Sie, ob das Modell die Anforderungen Ihres konkreten Versuchs erfüllt.

Die Produktbeschreibung warnt vor dem Betrieb nahe Treppen, Kanten oder unebenen Flächen sowie vor Gefahren durch bewegliche Gelenke.

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Unitree G1, humanoider Roboter mit kraftgeregelten Händen, SDK/API nicht verfügbar

Unitree G1, SDK/API nicht verfügbar

Der Titel nennt Hände zur Objektmanipulation; prüfen Sie die geplanten Handgriffe und die dafür erforderlichen Steuerungsmöglichkeiten.

Für diese Version ist laut Produktbeschreibung kein SDK/API verfügbar.

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Häufige Fragen

Reicht das CE-Zeichen eines einzelnen Roboters für einen integrierten Pilot?

Nein, das CE-Zeichen einer Komponente allein belegt nicht die Konformität eines fertig integrierten Produkts. Maßgeblich sind die einschlägigen Unterlagen für das in Verkehr gebrachte Gesamtsystem; zusätzlich muss der Arbeitgeber die Gefährdungen bei der Verwendung am Standort beurteilen. Welche Anforderungen gelten, hängt von der konkreten Konfiguration und Bereitstellung ab.

Wann muss das Pilotteam Beschäftigte unterweisen?

Beschäftigte müssen vor der erstmaligen Verwendung eines Arbeitsmittels tätigkeitsbezogen unterwiesen werden. § 12 BetrSichV umfasst Gefährdungen, Schutzmaßnahmen und das Verhalten bei Störungen; anschließend sind regelmäßige Unterweisungen vorgesehen.

Welche Rechtsfassung gilt für eine Maschine, die 2026 erstmals in Verkehr gebracht wird?

Für das erstmalige Inverkehrbringen vor dem 20. Januar 2027 gilt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG; ab dem 20. Januar 2027 ist die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 verpflichtend anzuwenden. Entscheidend ist der Zeitpunkt des erstmaligen Inverkehrbringens. Die Europäische Kommission und die DGUV beschreiben keine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Rechtsrahmen.

Wie lassen sich Wartung, Ersatzteile und Integrationssupport vergleichen?

Lassen Sie für das konkret angebotene System Zuständigkeiten, Wartungsumfang, Ersatzteile, Schnittstellenpflege und Reaktionswege im Angebot festhalten. Vergleichen Sie diese Punkte für denselben Pilotablauf, damit die Betreuung nicht nur für einzelne Komponenten, sondern für die vorgesehene Anwendung geklärt ist.