Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
Prüfen Sie zuerst den geplanten Rundgang und die menschliche Alarmbearbeitung, danach die benötigte Leitstellenanbindung und den Umgang mit Bilddaten. Die Anteile beziehen sich auf Verbraucher, die eine mobile Plattform als Ergänzung zu gewerblichen Objektkontrollen erwägen.
| Anliegen |
Beim Kauf prüfen |
Wen es besonders betrifft |
| Patrouillenroute |
Route, Hindernisse und Verhalten bei Verbindungsstörungen am Einsatzort erproben. |
Wenn wir feste Wege kontrollieren lassen wollen, müssen Roboter und Route im tatsächlichen Gelände zusammenpassen. Etwa 33 % der Verbraucher legen vor allem Wert auf wiederholbare Kontrollrunden. |
| Alarmübergabe |
Zuständigkeit, menschliche Prüfung, manuelle Übernahme und Eskalationsweg testen. |
Wenn bei einem Alarm eine Person entscheiden und reagieren soll, brauchen wir einen klaren Übergang zur zuständigen Stelle. Bei etwa 27 % der Verbraucher steht die menschliche Alarmbearbeitung im Vordergrund. |
| Video und Zugriff |
Erfassungsbereiche, Zweck, Zugriffsrechte und eine mögliche Speicherung für den konkreten Betrieb klären. |
Wenn wir Livebilder nutzen, müssen wir festlegen, wer sie sehen darf und welche Personen erfasst werden können. Etwa 20 % der Verbraucher achten besonders auf den Umgang mit Video- und Ferndaten. |
| Betrieb und Service |
Laufzeit und Ladeablauf im geplanten Einsatz testen; Schulung, Wartung und Störungsablauf im Angebot festhalten. |
Wenn der Roboter Teil eines laufenden Dienstes werden soll, brauchen wir klare Zuständigkeiten bei Ausfall und Betreuung. Für etwa 20 % der Verbraucher ist ein planbarer Betrieb mit Service das vorrangige Anliegen. |
Joybuy-Produkte für Objektkontrollen
Diese Produktauswahl bezieht sich auf Unitree-Go2-Plattformen als Ergänzung für gewerbliche Objektkontrollen. Prüfen Sie die konkrete Route und die benötigte Anbindung an Ihre Leitstelle vor dem Einsatz.
Kein Bild verfügbar
Unitree Go2 Pro
Für ergänzende Objektkontrollen, bei denen Personal Bilder prüft und Alarme bearbeitet; die konkrete Route sollte vor Ort erprobt werden.
Die Produktangaben nennen 4D-LiDAR, Hindernisvermeidung, App-Fernsteuerung, 360°-Sicht, SLAM-Navigation, eine Höchstgeschwindigkeit von 4,7 m/s und eine Akkulaufzeit von 90 Minuten.
Für eigene Softwareentwicklung oder eine kundenspezifische Leitstellenanbindung ist die PRO-Version laut Unitree nicht mit der Schnittstelle zur Sekundärentwicklung ausgestattet. Prüfen Sie die Datenwege und die passende Konfiguration vor dem Kauf.
Joybuy
Häufige Fragen
Ersetzt ein Roboterhund die Erlaubnis für gewerbliche Bewachung?
Nein. Wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewacht, benötigt nach § 34a GewO eine Erlaubnis der zuständigen Behörde, wie das Bundesministerium der Justiz im Gesetz über den Berufszugang regelt. Ein ergänzender Robotereinsatz hebt diese Voraussetzung nicht auf; die Einordnung eines konkreten Betriebsmodells muss gesondert geprüft werden.
Was muss das Wachpersonal bei einem Roboteralarm übernehmen?
Planen Sie Bewertung, Entscheidung und gegebenenfalls Reaktion als Aufgaben des geregelten Wachdienstes ein. Nach § 17 BewachV muss der Gewerbetreibende den Wachdienst durch eine Dienstanweisung regeln; eine Roboterfunktion belegt nicht, dass diese Aufgaben entfallen.
Kann ich einen Go2 Pro selbst an meine Leitstellensoftware anbinden?
Setzen Sie das nicht voraus. Laut Unitrees Entwickler-FAQ ist die Schnittstelle zur Sekundärentwicklung bei PRO und AIR nicht geöffnet; für eigene Anbindungen sollten Sie EDU beziehungsweise eine dafür geeignete Konfiguration prüfen. Ob eine bestimmte Leitstellensoftware anschließend funktioniert, muss ein Integrationstest zeigen.
Was sollten wir vor Livebild, Aufzeichnung oder Kundenzugriff klären?
Prüfen Sie für das konkrete Betriebskonzept den Zweck der Videoverarbeitung, die erfassten Bereiche, Zugriffsberechtigungen, Informationen betroffener Personen und eine mögliche Speicherung. Auch bei einer reinen Liveübertragung ist die datenschutzrechtliche Einordnung zu prüfen; die Rollen von Auftraggeber, Sicherheitsdienst und Technikdienstleister hängen von ihren tatsächlichen Aufgaben ab. Besteht ein Betriebsrat und liegen die Voraussetzungen des § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG vor, ist dessen Mitbestimmung zu berücksichtigen.
Deckt die bestehende Haftpflichtversicherung einen Robotereinsatz ab?
Das lässt sich nicht allein aus der für das Bewachungsgewerbe erforderlichen Haftpflichtversicherung ableiten. § 14 BewachV regelt deren Umfang, beantwortet aber nicht, ob ein konkreter Robotereinsatz vom bestehenden Vertrag erfasst ist. Klären Sie dies anhand der Police mit Ihrem Versicherer und vereinbaren Sie im Angebot, wer Schulung, Wartung und Störungsbearbeitung übernimmt.