Familien mit hohem Datenschutzanspruch
Wenn sich mehrere Personen im Sicht- oder Hörbereich des Roboters aufhalten, sind erkennbare Erfassungszustände, kontrollierbarer Fernzugriff und verständliche Angaben zur Datenverarbeitung besonders wichtig.
Für gemeinsames Spielen in der Familienwohnung kommt ein Roboterhund mit optionaler App infrage, wenn seine Funktionen ohne App zu Ihren Erwartungen passen. Ein Modell mit Kamera, Mikrofon und Fernzugriff sollten Sie nur erwägen, wenn sich Erfassung und Zugriffe am konkreten Gerät nachvollziehbar kontrollieren lassen und Sie Konto, Datenverarbeitung und Produktunterlagen geprüft haben. Wer vor allem Gesten, Bewegung und einfache Reaktionen möchte, kann stattdessen ein Modell ohne benötigte Fernmonitoring-Funktionen wählen.
Wenn sich mehrere Personen im Sicht- oder Hörbereich des Roboters aufhalten, sind erkennbare Erfassungszustände, kontrollierbarer Fernzugriff und verständliche Angaben zur Datenverarbeitung besonders wichtig.
Wer Gesten, Stimme, Berührung, Spiele und mehrere Profile nutzen möchte, sollte den gewünschten Funktionsumfang gegen Einrichtung und laufende Bedienung abwägen.
Wenn Folgen, Gesten und einfache Tricks genügen, lohnt sich ein Blick auf Modelle, deren gewünschte Grundfunktionen ohne dauerhaft genutzte App auskommen.
Klären Sie zuerst, welche Art der Interaktion Ihre Familie nutzen möchte. Prüfen Sie anschließend am genauen Modell, wie Sensoren, App und Konto gesteuert werden und wo der Roboter laden kann.
| Kriterium | Beim Kauf prüfen | Für wen wichtig |
|---|---|---|
| Kamera, Mikrofon und Fernzugriff | Sind Erfassung und Fernzugriff erkennbar? Lassen sich die betreffenden Funktionen und Berechtigungen gezielt steuern? | Wenn andere Familienmitglieder im Raum sind, möchte ich erkennen und bestimmen können, wann Bild oder Ton erfasst wird. Für rund 33 % der Verbraucher steht diese Kontrolle an erster Stelle. |
| Gemeinsame Interaktion | Welche Reaktionen auf Gesten, Stimme oder Berührung sind für das genaue Modell beschrieben, und welche benötigen eine App? | Beim gemeinsamen Spielen möchte ich Reaktionen nutzen, die für mehrere Personen interessant bleiben. Diesen Interaktionsumfang stellen etwa 27 % der Verbraucher in den Vordergrund. |
| Nutzung ohne App oder Konto | Was funktioniert bei der Erstaktivierung und später ohne App, WLAN oder Herstellerkonto? | Auch ohne laufende App möchte ich die für mich wichtigen Grundfunktionen verwenden können. Für ungefähr 20 % der Verbraucher hat diese Unabhängigkeit Vorrang. |
| Laden und Bewegung | Wie sind Laufzeit und Laden angegeben, und erreicht das Modell seinen Ladeplatz auf den vorgesehenen Fahrwegen? | In meiner Wohnung brauche ich einen erreichbaren Ladeplatz und genügend Raum für die Bewegung des Roboters. Rund 20 % der Verbraucher gewichten diesen Wohnungsalltag am stärksten. |
Bild-, Ton- und Fernzugriffsfunktionen betreffen auch andere Menschen in der Wohnung. Die Bundesnetzagentur erklärt, dass Produkte, die unbemerkt Ton oder Bild übertragen können, in Deutschland verboten sind.
Prüfen Sie beim genauen Modell, woran Erfassung und Übertragung erkennbar sind und wie sich Sensoren, Berechtigungen und Fernzugriff steuern lassen.
Eine App kann für einzelne Einstellungen oder zusätzliche Funktionen relevant bleiben. Laut Loona Inc. / KEYi Technology ist für die Erstaktivierung von Loona ein App-Konto nötig.
Vergleichen Sie in der Anleitung des gewünschten Modells, was ohne App, WLAN und Konto bei der Einrichtung und im späteren Betrieb funktioniert.
Loona Inc. / KEYi Technology nennt für Loona rund zwei Stunden kontinuierliches Spielen; diese Herstellerangabe ist keine Zusage für jede Nutzungssituation.
Berücksichtigen Sie Ladepausen und einen gut erreichbaren Platz für die Station. Vergleichen Sie Laufzeiten nur bei vergleichbaren Nutzungsbedingungen.
Die EU-Kommission beschreibt die Funkanlagenrichtlinie als Rahmen für Funkgeräte. Die Kennzeichnung allein erklärt nicht, wie ein bestimmter Roboterhund Kamera, Mikrofon oder Fernzugriff steuert.
Prüfen Sie die Modellbezeichnung, die EU-Konformitätserklärung, eine deutsche Anleitung sowie Angaben des Herstellers zu Datenverarbeitung und Softwareunterstützung.
Loona richtet sich an Haushalte, die einen beweglichen Roboter mit Kamera-, Sprach- und App-Interaktion in Betracht ziehen.
Dog-E verbindet interaktive Reaktionen mit zusätzlichen App-Funktionen.
Der Robo Dackel R ist eine Option für Familien, die Gesten, Folgen und Tricks statt Fernmonitoring suchen.
Kamera und Mikrofon sind nicht pauschal verboten. Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind in Deutschland jedoch Produkte verboten, die unbemerkt Ton oder Bild übertragen können. Prüfen Sie am konkreten Gerät, wie Erfassung und Übertragung angezeigt und gesteuert werden.
Ja. Laut der Einrichtungsanleitung von Loona Inc. / KEYi Technology ist für die Erstaktivierung ein Loona-App-Konto notwendig. Wenn Sie das Gerät später ohne Internet nutzen möchten, klären Sie den Funktionsumfang dafür vor dem Kauf.
Ja, WowWee beschreibt Dog-E als mit oder ohne Dog-E-App nutzbar. Welche Profile, Einstellungen und Interaktionen ohne App zur Verfügung stehen, sollten Sie anhand der aktuellen Anleitung für das gewünschte Modell prüfen.
Prüfen Sie die Unterlagen und Funktionen des genauen Modells, statt allein von seiner Funkverbindung auf seine Eignung zu schließen. Die EU-Kommission beschreibt die Funkanlagenrichtlinie als Rahmen für das Inverkehrbringen von Funkgeräten; für Ihre Kaufentscheidung sind außerdem eine passende Anleitung und verständliche Angaben zu Sensoren, Datenverarbeitung und Softwareunterstützung wichtig.