Wer beim Frühstück auf Vollkorn achtet
Du möchtest Roggenvollkornbrot auswählen, statt dich auf Farbe oder Körneroptik zu verlassen. Die Bezeichnung und die Zutatenliste helfen dir, Vollkornmehl oder -schrot zu erkennen.
Wenn du für das Werktagsfrühstück Roggenbrot mit Saaten suchst, prüfe zuerst die Bezeichnung und Zutatenliste: Weder eine dunkle Farbe noch sichtbare Körner belegen Vollkorn. Laut Lebensmittelklarheit sollte bei einem als Vollkornbrot bezeichneten Brot mindestens 90 % des verwendeten Getreides Vollkorn sein; für den gewünschten Biss müssen die Saaten ebenfalls beim konkreten Produkt ausgewiesen sein. Vergleiche anschließend Packungsformat und Nährwerte und prüfe insbesondere Roggen, mögliche weitere glutenhaltige Getreide und Sesam in der Allergenkennzeichnung.
Du möchtest Roggenvollkornbrot auswählen, statt dich auf Farbe oder Körneroptik zu verlassen. Die Bezeichnung und die Zutatenliste helfen dir, Vollkornmehl oder -schrot zu erkennen.
Für den gewünschten Biss kommen etwa Sonnenblumenkerne, Leinsaat oder Sesam infrage. Entscheidend ist, welche davon beim einzelnen Brot tatsächlich als Zutaten aufgeführt sind.
Du achtest auf glutenhaltige Getreide, Sesam oder Spurenhinweise. Lies dafür die Angaben der aktuellen Packung beziehungsweise die Informationen zur konkreten Backware.
Entscheide zuerst, ob Vollkorn und eine bestimmte Saatenmischung für dich zusammengehören müssen. Prüfe danach Allergene und ob Packungsformat und Bezugsquelle zu deiner Frühstücksroutine passen.
| Kriterium | Kaufprüfung | Für wen relevant |
|---|---|---|
| Vollkorn | Achte auf die Bezeichnung „Vollkornbrot“ und auf Roggenvollkornmehl oder -schrot in der Zutatenliste. Nach Angaben von Lebensmittelklarheit sollte bei Vollkornbrot mindestens 90 % des Getreides Vollkorn sein. | Ich möchte morgens gezielt Vollkornbrot kaufen und nicht nach der Brotfarbe entscheiden. Rund 33 % der Verbraucher stellen bei dieser Wahl Vollkorn an erste Stelle. |
| Saaten und Textur | Suche die gewünschten Saaten in der Zutatenliste und vergleiche ihre Anteile, falls sie angegeben sind. REWE nennt beim Back Bord Bio Bioland Vollkorn-Roggen-Saaten beispielsweise Sonnenblumenkerne, Sesam und Leinsaat. | Mir kommt es beim Frühstück vor allem auf den Biss einer bestimmten Saatenmischung an. Etwa 25 % der Verbraucher geben diesem Wunsch Vorrang. |
| Zutaten und Allergene | Prüfe die hervorgehobenen Allergene und mögliche Spurenhinweise auf der aktuellen Packung. Roggen ist glutenhaltig; einzelne Saatenbrote enthalten auch Dinkel oder Sesam. | Bevor das Brot auf den Frühstückstisch kommt, muss ich seine Zutaten mit meinen Anforderungen abgleichen. Für ungefähr 25 % der Verbraucher ist diese Prüfung das wichtigste Kaufkriterium. |
| Alltagstauglichkeit | Vergleiche Packungsgröße, Schnittform und Lagerhinweise; prüfe außerdem das Sortiment deines Markts. EDEKA weist darauf hin, dass einzelne Artikel nicht in allen Märkten verfügbar sind. | Unter der Woche möchte ich das Brot ohne zusätzlichen Einkaufsaufwand einplanen können. Vor allem darauf achten rund 17 % der Verbraucher. |
Dunkle Farbe und sichtbare Körner sagen für sich genommen nicht aus, ob das verwendete Getreide Vollkorn ist.
Suche nach „Vollkornbrot“ in der Bezeichnung und prüfe, ob Vollkornmehl oder -schrot in der Zutatenliste steht.
Ein Roggen-Saatenbrot kann Sesam und weitere glutenhaltige Getreide enthalten. Je nach Produkt kommen Spurenhinweise zu weiteren Allergenen hinzu.
Lies die Zutaten- und Allergenangaben bei jeder neuen Packung erneut, auch wenn du die Marke bereits kennst.
Angaben pro Portion und pro 100 g lassen sich nicht unmittelbar gegenüberstellen.
Vergleiche beispielsweise Ballaststoffe und Salz zunächst pro 100 g; berücksichtige danach, wie viel Brot du tatsächlich einplanst.
Die Auswahl kann sich zwischen Märkten unterscheiden. Ein Markenname allein sagt zudem noch nichts über die Zutaten der gerade angebotenen Backware aus.
Prüfe für deine regelmäßige Einkaufsstelle die konkrete Ware und halte eine passende Alternative für deine Frühstücksplanung im Blick.
Das bei REWE gelistete Bio Bioland Vollkorn-Roggen-Saaten 500 g ist ein konkretes Beispiel für Brot mit Roggenvollkorn und mehreren deklarierten Saaten.
Das Roggenvollkornbrot 500 g ist eine abgepackte Vollkornvariante, wenn Saaten nicht zwingend zur Auswahl gehören.
Zum dokumentierten Angebot gehören ein Brotkorb mit Saatenvarianten sowie Roggenvollkorn-Knäckebrot mit Sesam.
Die Backstubenlinie kommt infrage, wenn du frische Filialbackwaren für das Frühstück suchst.
Das Bio-Roggenvollkornbrot ist als abgepackte 375-g-Variante für die Frühstücksplanung gelistet.
Die Bauern-Schnitten sind eine Roggenmischbrot-Alternative für alle, die Scheiben mit Natursauerteig suchen.
Achte auf die Bezeichnung „Vollkornbrot“ und prüfe die Zutatenliste auf Vollkornmehl oder -schrot; dunkle Farbe allein reicht nicht. Laut Lebensmittelklarheit sollte bei Vollkornbrot mindestens 90 % des verwendeten Getreides Vollkorn sein.
Nein, Roggen enthält Gluten. Das bei REWE gelistete Back Bord Bio Bioland Vollkorn-Roggen-Saaten führt zudem Dinkel auf; prüfe bei jedem anderen Brot ebenfalls die konkrete Zutatenliste.
Prüfe vor allem die gekennzeichneten glutenhaltigen Getreide und, falls enthalten, Sesam sowie die Spurenhinweise der konkreten Packung. Welche weiteren Allergene genannt werden, hängt von der jeweiligen Rezeptur ab.
Nicht unbedingt: EDEKA weist darauf hin, dass einzelne Artikel nicht in allen Märkten verfügbar sind. Prüfe für einen regelmäßigen Einkauf das Sortiment deines Markts und die Angaben auf der aktuellen Ware.
Bei abgepacktem Brot stehen die Zutaten nach ihrem Gewichtsanteil in absteigender Reihenfolge; darauf weist die Verbraucherzentrale hin. So kannst du einordnen, welche Zutat an erster Stelle steht, solltest für bestimmte Saatenmengen aber auf ausdrücklich angegebene Anteile achten.