Vollkorn-Frühstücker mit Zutatenfokus
Du suchst ein Roggenvollkornbrot mit überschaubarer Rezeptur und möchtest Ballaststoffe und Salz anhand der Nährwertangaben pro 100 g vergleichen.
Wähle Roggen-Sauerteigbrot für dein Wochenendfrühstück danach aus, ob dir eine schlichte Vollkornrezeptur, kernige Saaten oder eine vielfältigere Getreidemischung wichtiger ist. Diese Eigenschaften können sich überschneiden: Vergleiche deshalb die Zutatenliste und die Nährwertangaben pro 100 g der konkreten Brote und achte besonders auf Sauerteigangaben, Ballaststoffe, Salz und Allergene.
Du suchst ein Roggenvollkornbrot mit überschaubarer Rezeptur und möchtest Ballaststoffe und Salz anhand der Nährwertangaben pro 100 g vergleichen.
Dir ist der Biss durch Saaten und verschiedene Getreide wichtig. Bei der Auswahl prüfst du auch zusätzliche Zutaten wie Dinkel und Sesam.
Du suchst Brot für herzhaften Belag und möchtest wissen, welcher Sauerteig und welche Getreide tatsächlich in der jeweiligen Sorte stecken.
Ein Roggenvollkornbrot kann zugleich Saaten und weitere Getreide enthalten. Entscheide daher zuerst, welche Eigenschaft für dein Frühstück Vorrang hat, und prüfe anschließend die Angaben zur konkreten Sorte.
| Kriterium | Kaufcheck | Wem es wichtig ist |
|---|---|---|
| Vollkorn und Nährwerte | Laut Verbraucherzentrale besteht bei Vollkornbrot mindestens 90 % des Mehlanteils aus Vollkornmehl oder Vollkornschrot. Vergleiche Ballaststoffe und Salz jeweils pro 100 g. | Wenn ich gezielt Vollkornbrot suche, möchte ich die Nährwerte der Sorten auf derselben Grundlage vergleichen; für rund 42 % der Verbraucher steht dieser Vergleich im Vordergrund. |
| Saaten, Biss und Allergene | Prüfe Saaten und weitere Getreide in der Zutatenliste sowie hervorgehobene Allergene und Spurenhinweise auf der Packung. | Für mein Wochenendfrühstück wünsche ich mir ein kerniges Brot, muss aber wissen, ob etwa Sesam oder Dinkel enthalten ist. Ungefähr 33 % der Verbraucher legen den Schwerpunkt auf diese Textur und Zutaten. |
| Sauerteig und Rezeptur | Achte auf Natursauerteig, einen gegebenenfalls deklarierten Anteil und die übrigen Getreide in der Zutatenliste. | Zu herzhaftem Belag suche ich ein bestimmtes Roggen-Sauerteigprofil und möchte dafür mehr als den Produktnamen kennen; diese Rezepturfrage ist für etwa 25 % der Verbraucher vorrangig. |
Die bei REWE aufgeführten Pema-Brote zeigen, warum der Name nicht genügt: Ein Roggen-Sauerteigbrot nennt 25 % Natursauerteig und mehrere Getreide sowie Saaten, während das Bio-Roggenbrot 29 % Natursauerteig und eine kürzere Rezeptur ausweist. Aus dem Anteil allein lässt sich der Geschmack nicht ableiten.
Lies die gesamte Zutatenliste; vergleiche Sauerteiganteile nur, wenn sie für die betreffenden Sorten angegeben sind.
Das bei REWE aufgeführte Back-Bord-Brot enthält Dinkel und Sesam. Das Pema-Roggen-Sauerteigbrot enthält Süßlupinenmehl und trägt einen Hinweis auf mögliche Weizenspuren. Eine kernige Rezeptur passt zudem nicht zu jedem Wunsch nach einer feineren Krume.
Prüfe bei Zutaten, die du vermeiden musst, die Deklaration der konkreten Packung. Wähle die Sorte auch danach aus, wie kernig du dein Frühstücksbrot haben möchtest.
Laut den REWE-Produktangaben nennen die verglichenen Brote unterschiedliche Salzwerte: 0,93 g beim Pema Bio-Roggenbrot, 1,1 g beim REWE Bio Roggenvollkornbrot und 1,2 g beim Back Bord Vollkorn-Roggen-Saaten, jeweils pro 100 g.
Vergleiche Ballaststoffe und Salz auf derselben 100-g-Basis, statt deine Wahl an einem einzelnen Nährwert festzumachen.
Ob du eine bestimmte Brotsorte bestellen oder abholen kannst, hängt vom gewählten Standort und Angebot ab. ALDI SÜD zufolge sind Sortiments- und Aktionsartikel dort in der Regel in Filialen erhältlich.
Prüfe für die gewünschte Sorte den Standort beziehungsweise das Liefergebiet und vor dem Kauf das Mindesthaltbarkeitsdatum.
Ist die Sorte vor Ort nicht erhältlich, kann die Beschaffung einen zusätzlichen Weg erfordern.
Die folgenden Produktbeispiele zeigen unterschiedliche Rezepturen für abgepacktes Roggenbrot. Entscheidend bleiben die Angaben zur jeweils gewählten Sorte.
Die bei REWE aufgeführten Pema-Brote umfassen ein Bio-Roggenbrot mit 29 % Natursauerteig und ein Roggen-Sauerteigbrot mit 25 % Natursauerteig und weiterer Getreide- und Saatenmischung.
Das bei REWE aufgeführte Bio Roggenvollkornbrot nennt Natursauerteig, Roggenvollkornschrot, Wasser, Steinsalz und Hefe.
Das bei REWE aufgeführte Bio Bioland Vollkorn-Roggen-Saaten ist ein Roggenmischvollkornbrot mit Natursauerteig, Dinkel und Saaten.
Achte auf die Bezeichnung „Vollkornbrot“ und lies die Zutatenliste. Laut Verbraucherzentrale müssen bei Vollkornbrot mindestens 90 % des Mehlanteils aus Vollkornmehl oder Vollkornschrot bestehen. Ballaststoffe und Salz kannst du bei abgepackten Sorten anhand der Nährwertangaben pro 100 g vergleichen.
Nein, der Name beschreibt nicht die gesamte Rezeptur. Lies nach, ob Natursauerteig und ein Anteil angegeben sind und welche weiteren Getreide oder Saaten enthalten sind. Die bei REWE aufgeführten Pema-Beispiele nennen 25 % beziehungsweise 29 % Natursauerteig, unterscheiden sich aber auch in ihren übrigen Zutaten.
Nutze die Zutatenliste für Getreide, Saaten und gekennzeichnete Allergene sowie die Nährwertangaben für den Vergleich pro 100 g. Der Lebensmittelverband Deutschland erläutert, dass die Nährwertkennzeichnung diese gemeinsame Bezugsgröße verwendet. Beachte zusätzlich produktbezogene Spurenhinweise.
Richte dich nach dem Hinweis auf der konkreten Packung und verschließe sie nach dem Öffnen wieder gut. Die bei REWE aufgeführten Pema-Brote enthalten unterschiedliche weitere Lagerhinweise; übertrage die Angabe einer Sorte daher nicht auf eine andere.