Für wen welche Auswahl passt

Haushalte mit langsamem Brotverbrauch

Wer nur einmal pro Woche einkauft, sollte Brotmenge und Lagerung zusammen planen. Nach Angaben der Verbraucherzentrale bleiben Roggen-, Vollkorn- und Schrotbrote länger frisch als weizenbetonte Brote; überschüssige Scheiben lassen sich für später einfrieren.

Menschen mit konkreten Zutatenwünschen

Wer Roggenvollkorn und Sauerteig sucht, sollte die Zutatenlisten einzelner Brote vergleichen. Die Produktangaben von REWE und EDEKA24 zeigen unterschiedliche Rezepturen mit Roggenvollkornschrot, Natursauerteig und weiteren Zutaten.

Haushalte, die Brot frisch essen möchten

Frisch gebackenes Backshop-Brot passt vor allem dann zum Wocheneinkauf, wenn es zeitnah gegessen oder ein Teil davon eingefroren wird. Lidl nennt Krustenbrot mit Natursauerteig in seiner Backshop-Beschreibung; die Rezeptur des gewünschten Brots sollte vor Ort geprüft werden.

Worauf es beim Wocheneinkauf ankommt

Entscheidend ist zunächst, wann das Brot gegessen wird. Danach lassen sich Packungsgröße, Zutaten und die Art des Einkaufs – abgepackt oder frisch aus dem Backshop – besser beurteilen.

Kaufkriterium Beim Kauf prüfen Für wen wichtig
Vorrat und Frischhaltung Brotmenge und Lagerhinweise mit dem eigenen Verbrauch abgleichen; früh entscheiden, welche Scheiben eingefroren werden. Wenn ich nur einmal pro Woche Brot kaufe, möchte ich Reste nicht vor dem nächsten Einkauf wegwerfen. Etwa 40 % der Verbraucher stellen die Vorratsplanung an erste Stelle.
Roggen und Sauerteig Bezeichnung und Zutatenliste vergleichen: Welche Roggenzutaten und welche Art von Sauerteig sind angegeben? Ist mir eine roggenbetonte Rezeptur wichtig, reicht mir das Wort Sauerteig auf der Verpackung nicht aus. Für etwa 30 % der Verbraucher steht diese Zutatenfrage im Vordergrund.
Frische und Kruste Beim Backshop-Brot die Zutaten- und Allergeninformationen erfragen und die Brotmenge auf den zeitnahen Verzehr abstimmen. Ich möchte das Brot vor allem frisch essen und nehme dafür in Kauf, den übrigen Laib früher einzufrieren. Frische und Kruste sind für etwa 30 % der Verbraucher das vorrangige Anliegen.

Häufige Fehler beim Brotkauf

  • Sauerteigbrot automatisch für Roggenbrot halten

    Sauerteig sagt allein nicht aus, welches Getreide überwiegt. Ein bei REWE gelistetes Bio-Sauerteigbrot enthält beispielsweise 65 % Weizenmehl, 15 % Weizenvollkornmehl und 5 % Roggenmehl.

    Wer Roggenvollkornbrot sucht, sollte die Brotbezeichnung und die angegebenen Roggenzutaten prüfen, statt sich nur am Wort Sauerteig zu orientieren.

  • Ein ganzes Brot nur nach der Frische am Einkaufstag wählen

    Ein frisch gekauftes Brot passt nicht automatisch zum Verbrauch über die gesamte Woche. Auch bei Roggenbrot hängt die Frischhaltung von der Brotsorte und der Lagerung ab; laut Verbraucherzentrale bleiben Vollkorn- und Schrotbrote vergleichsweise länger frisch.

    Die Menge am tatsächlichen Verbrauch ausrichten und Scheiben, die erst später gebraucht werden, frühzeitig einfrieren. Sichtbar verschimmeltes Brot sollte laut Verbraucherzentrale vollständig entsorgt werden.

  • Allergen- und Spurenhinweise übersehen

    Die Roggenbezeichnung beschreibt nicht sämtliche Zutaten. Das von REWE gelistete Pema Roggen-Sauerteigbrot enthält beispielsweise Süßlupinenmehl und trägt einen Spurenhinweis zu Weizen; Roggen selbst enthält laut Deutscher Zöliakie-Gesellschaft Gluten.

    Bei entsprechenden Ernährungsanforderungen die Angaben des konkreten Brots lesen und bei loser Ware die verfügbaren Zutaten- und Allergeninformationen erfragen.

Relevante Marken und Handelslinien

Pema

Bei REWE ist ein abgepacktes Pema Roggen-Sauerteigbrot mit 500 g gelistet.

  • Für dieses Brot nennt REWE 39 % Roggenvollkornschrot und 25 % Natursauerteig.
  • Die Rezeptur enthält weitere Zutaten, darunter Süßlupinenmehl; auch der Spurenhinweis zu Weizen ist beim Kauf zu beachten.

EDEKA Bio

EDEKA24 führt ein abgepacktes Bio-Roggenvollkornbrot mit 500 g.

  • Die Zutatenliste nennt Natursauerteig aus Roggenvollkornschrot sowie Roggenvollkornschrot, Wasser, Salz und Hefe.
  • EDEKA24 empfiehlt, das Brot nach dem Öffnen zeitnah zu verzehren, und weist auf mögliche Spuren von Schalenfrüchten, Sesam und Soja hin.

Lidl – Unser Brot

Lidl beschreibt seine Backshop-Linie mit frisch gebackenem Brot und nennt darunter Krustenbrot mit Natursauerteig.

  • Die Backshop-Auswahl kommt infrage, wenn das Brot vor allem zeitnah gegessen werden soll.
  • Für die gewünschte Brotsorte müssen Rezeptur, Menge und Allergeninformationen am Verkaufsort geprüft werden; die Sortimentsbeschreibung gilt nicht als Zutatenliste für jedes Brot.

NUR NUR NATUR / ALDI SÜD

ALDI SÜD führt ein NUR NUR NATUR Bio-Roggenvollkornbrot in einer 375-g-Packung.

  • Die angegebene Packungsgröße lässt sich mit dem eigenen Wochenverbrauch abgleichen.
  • Wer ausdrücklich Roggen-Sauerteigbrot sucht, sollte die Zutatenangaben der Packung auf Sauerteig prüfen.

Produkte bei Joybuy

Passende Produkte folgen in Kürze.

Häufige Fragen

Welches Brot bleibt nach dem Wocheneinkauf länger frisch?

Nach Angaben der Verbraucherzentrale bleiben Brote mit hohem Roggen-, Vollkorn- oder Schrotanteil länger frisch als weizenbetonte Brote. Das ersetzt nicht den Blick auf die Brotmenge und die Lagerhinweise des gewählten Produkts; bei langsamem Verbrauch können Scheiben frühzeitig eingefroren werden.

Wie lagere ich Roggenbrot zu Hause?

Für Brot eignet sich eine trockene, lichtgeschützte Lagerung bei Raumtemperatur, etwa in einem sauberen Brotkasten. Beachten Sie bei abgepacktem Brot zusätzlich die Hinweise für die Zeit nach dem Öffnen und frieren Sie Scheiben ein, die erst später in der Woche gebraucht werden.

Besteht Sauerteigbrot immer überwiegend aus Roggen?

Nein, Sauerteig bezeichnet nicht den überwiegenden Getreideanteil. Ein bei REWE gelistetes Bio-Sauerteigbrot enthält 65 % Weizenmehl, 15 % Weizenvollkornmehl und 5 % Roggenmehl. Für ein roggenbetontes Brot sind deshalb Bezeichnung und Zutatenliste entscheidend.

Worauf muss ich bei Allergenen im Roggenbrot achten?

Prüfen Sie die Zutaten und Spurenhinweise des einzelnen Brots, auch wenn Sie dieselbe Brotsorte schon kennen. Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit müssen enthaltene Allergene bei vorverpackten Lebensmitteln hervorgehoben werden; bei losem Backshop-Brot sollten Sie die verfügbaren Allergeninformationen vor dem Kauf einsehen.