Für wen ist die Auswahl wichtig?

Haushalte mit Frikadellen zum Abendessen

Wer Brot als Beilage oder zum Belegen servieren möchte, kann zu bereits geschnittenem Brot greifen. Ob die Scheiben dafür die gewünschte Stärke haben, lässt sich am konkreten Produkt beurteilen.

Verbraucher mit Interesse an der Brotart

Für sie sind die Bezeichnung als Roggenmisch- oder Roggenvollkornbrot sowie Angaben zu Roggenanteil, Sauerteig und weiteren Getreidearten entscheidend.

Haushalte, die Allergene prüfen müssen

Sie achten vor dem Kauf auf Zutaten und Allergenkennzeichnung. Roggen zählt laut Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zu den glutenhaltigen Getreiden; ein Roggenmischbrot kann außerdem Weizen enthalten.

Worauf kommt es beim Kauf an?

Klären Sie zunächst, wie die Scheiben zu den Frikadellen serviert werden sollen. Vergleichen Sie danach die konkrete Brotart und die Angaben auf der Packung.

Kriterium Beim Kauf prüfen Für wen wichtig
Scheibenstärke Sehen Sie sich die Scheiben am Brot oder durch die Verpackung an; „geschnitten“ allein legt keine bestimmte Stärke fest. Wenn ich Frikadellen auf Brot serviere, sollen die Scheiben die gewünschte Stärke haben und sich gut aufnehmen lassen; für etwa 33 % der Verbraucher steht diese Frage im Vordergrund.
Brotart Vergleichen Sie die Produktbezeichnung, einen angegebenen Roggenanteil und die Zutaten; prüfen Sie eine Vollkornbezeichnung gesondert. Mir ist wichtig, ob ich Roggenmischbrot oder Roggenvollkornbrot auf den Tisch stelle. Etwa 27 % der Verbraucher achten vorrangig auf dieses Brotprofil.
Zutaten und Allergene Lesen Sie die Zutatenliste und Allergenhinweise der gekauften Packung; bei loser Ware fragen Sie nach den Allergeninformationen. Wenn ich bestimmte Getreidearten oder andere Zutaten beachten muss, kann ich nicht allein nach dem Wort „Roggen“ wählen; bei etwa 20 % der Verbraucher hat die Zutatenprüfung Vorrang.
Packung und Einkauf Prüfen Sie Packungsgewicht, Mindesthaltbarkeitsdatum und das Brot, das am Einkaufsort tatsächlich angeboten wird. Für ein geplantes Abendessen möchte ich eine passende Menge ohne zusätzlichen Einkauf besorgen. Bei etwa 20 % der Verbraucher ist diese praktische Planung das wichtigste Kriterium.

Häufige Missverständnisse

  • Roggenbrot für glutenfrei halten

    Roggen gehört laut Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zu den glutenhaltigen Getreiden. Gewöhnliches Roggenbrot ist deshalb keine glutenfreie Alternative.

    Falls glutenfreies Brot benötigt wird, achten Sie auf eine ausdrücklich glutenfrei gekennzeichnete Alternative statt auf die Getreidebezeichnung „Roggen“.

  • „Geschnitten“ mit „mittelfein“ gleichsetzen

    Vorgeschnittene Scheiben können unterschiedlich stark ausfallen. Die Bezeichnung allein sagt nicht, ob sie zu Ihrer Art passen, Frikadellen mit Brot zu servieren.

    Beurteilen Sie die Scheiben am konkreten Brot. Wenn die Schnittstärke ausschlaggebend ist, fragen Sie in einer Bäckerei nach einer passenden Schnittmöglichkeit.

  • Aus dem Roggenanteil auf eine weizenfreie Rezeptur schließen

    REWE beschreibt Harry Roggenzwilling als Roggenmischbrot mit 42 % Roggenanteil; in der Zutatenliste steht auch Weizenmehl.

    Lesen Sie die vollständige Zutatenliste, wenn Ihnen neben dem Roggenanteil die weiteren Getreidearten wichtig sind.

  • Online-Nährwertangaben auf jede Packung übertragen

    ALDI SÜD weist bei GOLDÄHREN Bauernschnitten darauf hin, dass sich die Nährwertangaben je nach Lieferant unterscheiden können.

    Vergleichen Sie Nährwerte und Zutaten anhand der Packung, die Sie tatsächlich kaufen.

Marken und Sortimente zur Orientierung

GOLDÄHREN (ALDI SÜD)

Die Bauernschnitten werden von ALDI SÜD als geschnittenes Roggenmischbrot in einer 0,5-kg-Packung beschrieben.

  • Die Packungsgröße hilft bei der Mengenplanung für das Abendessen.
  • Die Bezeichnung „geschnitten“ legt keine mittelfeine Scheibenstärke fest; laut ALDI SÜD können Nährwertangaben je nach Lieferant abweichen.

Harry

Harry Roggenzwilling wird bei REWE als geschnittenes Roggenmischbrot mit 42 % Roggenanteil und Natursauerteig beschrieben.

  • Der ausgewiesene Roggenanteil macht einen konkreten Vergleich der Zutatenangaben möglich.
  • Das Brot enthält auch Weizenmehl; prüfen Sie zudem den Hinweis auf möglichen Sesam und die Scheiben am konkreten Produkt.

LIDL – Unser Brot

Lidl beschreibt „Unser Brot“ als Backstubensortiment, zu dem auch Brote mit Naturroggensauerteig gehören.

  • Wer Brot vor Ort auswählt, kann den angebotenen Laib ansehen und nach einer Schnittmöglichkeit fragen.
  • Die Sortimentsbeschreibung bezeichnet kein bestimmtes, mittelfein vorgeschnittenes Roggenbrot.

EDEKA BIO / GUT&GÜNSTIG

EDEKA nennt Roggen-Vollkornbrote dieser Produktlinien als Beispiele für die Auswahl nach Vollkornbezeichnung.

  • Die konkrete Produktbezeichnung hilft dabei, Roggenvollkornbrot von Roggenmischbrot zu unterscheiden.
  • Ob ein angebotenes Brot bereits geschnitten ist und welche Scheibenstärke es hat, prüfen Sie am jeweiligen Produkt.

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Häufige Fragen

Ist Roggenbrot glutenfrei?

Nein, gewöhnliches Roggenbrot ist nicht glutenfrei: Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat führt Roggen als glutenhaltiges Getreide auf. Wenn Sie glutenfreies Brot benötigen, prüfen Sie eine ausdrücklich so gekennzeichnete Alternative.

Bedeutet „geschnitten“ auch mittelfeine Scheiben?

Nein, „geschnitten“ bezeichnet keine bestimmte Scheibenstärke. Wenn die Scheiben zu Frikadellen weder zu dünn noch zu dick sein sollen, beurteilen Sie das konkrete Brot vor dem Kauf.

Woran erkenne ich Roggenvollkornbrot?

Achten Sie auf die Produktbezeichnung „Roggenvollkornbrot“ und lesen Sie die Zutatenliste. Eine Vollkornbezeichnung sagt für sich genommen weder aus, wie stark das Brot geschnitten ist, noch ersetzt sie die Prüfung weiterer Zutaten.

Welche Packungsangaben helfen bei der Auswahl?

Prüfen Sie Produktbezeichnung, Zutaten, hervorgehobene Allergene, Packungsgewicht und Mindesthaltbarkeitsdatum; bei Bedarf vergleichen Sie auch die Nährwertangaben. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit beschreibt die Kennzeichnung verpackter Lebensmittel als Information über unter anderem Identität, Zusammensetzung und Haltbarkeit.