Haushalte beim ersten Einkauf
Wenn du deinen ersten Lebensmittelvorrat zusammenstellst, hilft es, die Brotmenge für die geplanten Mahlzeiten einzuschätzen, bevor du eine Packung auswählst.
Für den ersten Lebensmitteleinkauf passt Roggenvollkornbrot, wenn dir die Vollkornbezeichnung wichtig ist; ein Roggenmischbrot ist nicht automatisch Vollkornbrot. Wähle die Packungsgröße nach deinem Verbrauch und prüfe bei Allergien die Angaben auf der konkreten Verpackung.
Wenn du deinen ersten Lebensmittelvorrat zusammenstellst, hilft es, die Brotmenge für die geplanten Mahlzeiten einzuschätzen, bevor du eine Packung auswählst.
Wenn du ausdrücklich Vollkornbrot möchtest, prüfe die Produktbezeichnung und vergleiche die Ballaststoffe in den Nährwertangaben pro 100 g.
Wenn du Brot langsam verbrauchst, sind Packungsgröße und Aufbewahrung wichtig, damit angebrochene Scheiben nicht verderben.
Entscheide zunächst, ob du Vollkornbrot möchtest und welche Menge du voraussichtlich verbrauchst. Plane danach, wie du angebrochenes Brot aufbewahrst.
| Kriterium | Beim Kauf prüfen | Für wen besonders wichtig |
|---|---|---|
| Einkaufsmenge | Packungsgewicht mit den geplanten Mahlzeiten abgleichen. | Beim ersten Einkauf möchte ich genug Brot für meine Mahlzeiten mitnehmen, aber keine unnötigen Reste einplanen. Für ungefähr 42 % der Verbraucher steht die passende Einkaufsmenge im Vordergrund. |
| Vollkorn | Auf die Bezeichnung „Vollkornbrot“ achten und Ballaststoffe pro 100 g vergleichen. | Ich möchte ausdrücklich Vollkornbrot und will die Nährwertangaben konkreter Produkte vergleichen. Vollkorn ist für etwa 33 % der Verbraucher das vorrangige Kriterium. |
| Aufbewahrung | Packungshinweise lesen und überlegen, ob sich Scheiben portionsweise einfrieren lassen. | Wenn ich Brot nur langsam verbrauche, möchte ich angebrochene Scheiben vor dem Verderb bewahren. Bei ungefähr 25 % der Verbraucher hat die Aufbewahrung Vorrang. |
Die Farbe zeigt nicht zuverlässig, ob ein Brot als Vollkornbrot ausgewiesen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung verweist auf die Produktbezeichnung „Vollkorn“ als entscheidenden Hinweis.
Prüfe die Bezeichnung, die Zutatenliste und die Ballaststoffe in den Nährwertangaben pro 100 g.
Eine große Packung passt nicht zu jedem kleinen Haushalt. Die Verbraucherzentrale nennt für Roggenbrot üblicherweise vier bis sechs Tage Haltbarkeit; Lagerung und konkretes Produkt bleiben dabei wichtig.
Wähle eine passende Packungsgröße oder friere Scheiben portionsweise ein. Entsorge bei sichtbarem Schimmel das gesamte Brot.
Roggen enthält Gluten, wie die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft erläutert. Weitere Zutaten und Allergenhinweise unterscheiden sich je nach Brot.
Lies bei verpacktem Brot die konkrete Kennzeichnung. Lass dir bei loser Ware aus der Backstation vor dem Kauf die Allergeninformationen zum jeweiligen Produkt zeigen.
Unter GOLDÄHREN finden sich abgepackte Brote bei ALDI Nord und ALDI SÜD, darunter die unterschiedlich bezeichneten Produkte „Volles Korn“ und „Bauernschnitten, Roggen“.
Das Bio-Roggenvollkornbrot dieser ALDI-SÜD-Eigenmarke ist als 375-g-Packung beschrieben.
REWE führt unter ja! ein Roggen-Vollkornbrot in der 500-g-Packung.
Das beschriebene Roggenvollkornbrot von GUT&GÜNSTIG hat eine 500-g-Packung.
„Unser Brot“ ist laut Lidl Deutschland die Eigenmarke für Brot und Gebäck aus der Backstation.
Diese Auswahl zeigt zwei abgepackte Brote von Mestemacher für den ersten Vorrat: Pumpernickel in einer 500-g-Packung und Walnuss-Vollkornbrot in einer 250-g-Packung. Entscheidend ist, welche Menge du verbrauchst und ob die jeweilige Brotsorte deinen Zutatenwünschen entspricht.
Kein Bild verfügbar
Die 500-g-Packung kommt infrage, wenn diese Menge zu deinem geplanten Brotverbrauch passt. Prüfe Zutaten und Allergenhinweise auf der konkreten Verpackung.
Kein Bild verfügbar
Die 250-g-Packung passt zu einem kleineren geplanten Vorrat. Der Produktname bezeichnet das Brot als Walnuss-Vollkornbrot; prüfe die vollständigen Zutaten- und Allergenangaben auf der Verpackung.
Achte auf die Bezeichnung „Roggenvollkornbrot“, nicht allein auf die Farbe. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung erläutert, dass die Vollkornbezeichnung maßgeblich ist; Zutatenliste und Nährwertangaben helfen dir anschließend beim Vergleich konkreter Produkte.
Ja, Roggen enthält Gluten. Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft führt Roggen ausdrücklich unter den glutenhaltigen Getreiden auf; auch eine Vollkornbezeichnung ändert daran nichts.
Lass dir die Allergeninformationen zur konkreten losen Backware zeigen, bevor du sie auswählst. Wenn Angaben am Regal unklar sind, frage beim Verkaufspersonal nach den Zutaten und Allergeninformationen für genau dieses Brot.
Bewahre Brot entsprechend den Hinweisen auf der Packung auf und friere Scheiben für einen längeren Vorrat bei Bedarf portionsweise ein. Die Verbraucherzentrale empfiehlt für Brot grundsätzlich eine trockene, lichtgeschützte Lagerung bei Raumtemperatur; produktspezifische Hinweise können davon abweichen. Bei sichtbarem Schimmel solltest du das gesamte Brot entsorgen.