Frühstücksgäste mit Vorliebe für Saaten
Wenn dir ein deutlich wahrnehmbarer Körnerbiss wichtig ist, achte auf die Saatenart und eine angegebene Menge. Eine dunkle Brotfarbe verrät dir darüber wenig.
Wähle Roggenbrot mit Körnern für das Wochenendfrühstück zuerst nach der Teigbasis und dann nach Art und Menge der Saaten: Sichtbare Körner allein machen ein Brot nicht zum Vollkornbrot. Prüfe außerdem die Allergenangaben der konkreten Sorte und stimme die Brotmenge darauf ab, was du über das Wochenende verbrauchst oder einfrierst.
Wenn dir ein deutlich wahrnehmbarer Körnerbiss wichtig ist, achte auf die Saatenart und eine angegebene Menge. Eine dunkle Brotfarbe verrät dir darüber wenig.
Wenn du gezielt Roggenvollkornbrot suchst, vergleiche Produktbezeichnung und Zutatenliste statt nur die sichtbaren Körner.
Wenn du Zutaten und mögliche Spuren prüfen musst oder Brot für mehrere Frühstücke kaufst, zählen die Angaben zur konkreten Sorte und eine passende Menge.
| Kriterium | Kaufprüfung | Für wen wichtig |
|---|---|---|
| Saaten und Biss | Gewünschte Saaten in der Zutatenliste suchen und angegebene Saatenanteile bei vergleichbaren Broten gegenüberstellen. | Wenn ich beim Frühstück vor allem spürbare Saaten möchte, ist die Teigfarbe zweitrangig. Für etwa 31 % der Verbraucher könnte der Körnerbiss das wichtigste Kaufmotiv sein. |
| Roggenvollkornbasis | Auf „Vollkorn“ in der Bezeichnung sowie Roggenvollkornmehl oder -schrot in der Zutatenliste achten. | Ein kerniges Aussehen genügt mir nicht, wenn ich ausdrücklich Roggenvollkornbrot kaufen möchte. Bei ungefähr 31 % der Verbraucher dürfte die nachvollziehbare Vollkornbasis im Vordergrund stehen. |
| Zutaten und Allergene | Die aktuellen Zutaten-, Allergen- und Spurenhinweise der konkreten Sorte prüfen; bei loser Ware vor dem Kauf nachfragen. | Muss ich bestimmte Zutaten meiden, entscheide ich anhand der Angaben zum einzelnen Brot und nicht anhand seines Namens. Für rund 19 % der Verbraucher könnte diese Prüfung das vorrangige Kaufmotiv sein. |
| Menge und Lagerung | Packungsgröße mit dem geplanten Verbrauch abgleichen und für übrige Scheiben das Einfrieren einplanen. | Soll das Brot bis zum letzten Wochenendfrühstück reichen, möchte ich weder zu wenig kaufen noch Reste verderben lassen. Etwa 19 % der Verbraucher könnten Menge und Lagerung an erste Stelle setzen. |
Saaten und Farbe zeigen nicht zuverlässig, aus welchem Mehl der Teig besteht. EDEKA unterscheidet deshalb Körnerbrot von Vollkornbrot anhand der verwendeten Zutaten.
Prüfe die Bezeichnung und suche in der Zutatenliste nach Vollkornmehl oder Vollkornschrot.
Die Zutaten unterscheiden sich je nach Brot. Für das Sonnenblumenkernbrot von EDEKA und das Roggenbrot von Pema werden neben Roggen weitere Allergene beziehungsweise mögliche Spuren genannt.
Lies die Angaben zur konkreten Packung; bei losem Brot frage nach den Informationen zur angebotenen Sorte.
Auch Roggenbrot kann bei ungünstiger Lagerung austrocknen oder schimmeln. Das Bundeszentrum für Ernährung weist besonders bei feucht-warm gelagertem Schnittbrot auf Schimmelrisiken hin.
Wähle die Menge nach deinem Verbrauch, lagere Brot trocken und lichtgeschützt und friere übrige Scheiben frühzeitig ein. Verschimmeltes Brot gehört vollständig entsorgt.
Ein verpacktes Sonnenblumenkernbrot dieser Linie dient als konkreter Vergleichspunkt für Roggenvollkornbasis und Saatenanteil.
Pema Vollkorn Sonne ist ein verpacktes Roggenvollkornbrot mit Sonnenblumenkernen.
REWE führt Produktseiten für REWE Bio Roggenvollkornbrot und ja! Sonnenblumenkernbrot. Vergleiche die beiden Sorten anhand ihrer jeweiligen Zutaten statt anhand der Linie allein.
Die Backstation ist eine Möglichkeit, wenn du Brot zum zeitnahen Verzehr suchst. Lidl beschreibt seine Backwaren als mehrmals täglich frisch gebacken.
Das Bio-Roggenvollkornbrot der Linie ist ein Vergleichspunkt für eine 375-g-Packung.
Nein. Sichtbare Körner sagen für sich genommen nichts über die Mehlbasis aus. EDEKA erklärt, dass Vollkornbrot zu mindestens 90 % aus Vollkornmehl oder Vollkornschrot besteht; prüfe deshalb Bezeichnung und Zutatenliste.
Prüfe sowohl die Bezeichnung als auch die Zutatenliste; bei einer angegebenen Menge lässt sich der Saatenanteil konkret ablesen. EDEKA nennt für sein GUT&GÜNSTIG Sonnenblumenkernbrot 11 % Sonnenblumenkerne, REWE für Pema Vollkorn Sonne 5 %.
Frage vor dem Kauf nach den Allergeninformationen für die konkrete Sorte und beachte die Hinweise am Verkaufsort. So vermeidest du, von der Bezeichnung „Roggenbrot mit Körnern“ auf alle weiteren Zutaten zu schließen.
Lagere Brot trocken und lichtgeschützt bei möglichst gleichmäßiger Raumtemperatur. Für eine längere Aufbewahrung empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung, möglichst frisches Brot in Scheiben einzufrieren; verschimmeltes Brot solltest du vollständig entsorgen.