Für wen ist die Auswahl wichtig?

Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte im Ruhestand

Wenn Brot nur langsam aufgebraucht wird, zählt neben der Packungsgröße auch, ob sich Scheiben rechtzeitig einfrieren lassen. So kann ein größerer Einkauf zum eigenen Verbrauch passen, ohne dass Brot unnötig verdirbt.

Menschen, die Vollkorn und eine gut kaubare Textur suchen

Vollkorn muss nicht aus sichtbar groben Körnern bestehen. Die Verbraucherzentrale weist auch auf fein gemahlene Vollkornbrote hin; die Bezeichnung und die tatsächliche Beschaffenheit sollten getrennt betrachtet werden.

Menschen mit Bedarf an klaren Zutaten- und Allergenangaben

Der Name Roggenbrot beschreibt nicht sämtliche Zutaten. Bei abgepacktem Brot helfen Zutatenliste und Allergenhinweise; bei loser Ware können Verbraucher die Allergeninformation an der Theke erfragen.

Worauf kommt es beim Kauf an?

Klären Sie zunächst, welche Packungsmenge Sie verbrauchen können. Vergleichen Sie danach Brotbezeichnung, Textur und Kennzeichnung; eine längere geplante Lagerung verändert vor allem die Wahl der Portionen.

Kriterium Beim Kauf prüfen Für wen besonders wichtig
Packungsgröße und Verbrauch Packungsgewicht und die Möglichkeit prüfen, nicht benötigte Scheiben einzufrieren. Wenn ich allein oder zu zweit wenig Brot esse, möchte ich die Packung aufbrauchen können, ohne Reste wegzuwerfen. Etwa 25 % der Verbraucher stellen diese Mengenplanung in den Vordergrund.
Vollkorn und Textur Auf die Bezeichnung Vollkornbrot achten und feststellen, ob das Brot fein gemahlenen Teig oder groben Schrot enthält. Ich möchte Vollkornbrot essen, aber grobe Körner sind für mich beim Kauen unangenehm. Für ungefähr 25 % der Verbraucher steht diese Verbindung aus Vollkornwunsch und Textur an erster Stelle.
Lagerung und Frische Eine zur geplanten Nutzung passende Menge wählen und Scheiben für später frühzeitig einfrieren. Wer nicht regelmäßig Brot einkauft, möchte seinen Vorrat über mehrere Tage sinnvoll einteilen. Rund 25 % der Verbraucher machen die Frischeplanung zu ihrem vorrangigen Anliegen.
Zutaten und Allergene Zutatenliste und Allergenhinweise lesen; bei loser Ware nach der Allergeninformation fragen. Wenn ich bestimmte Zutaten beachten muss, kann ich mich nicht allein auf den Brotnamen verlassen. Für etwa 25 % der Verbraucher hat die Prüfung von Zutaten und Allergenen Vorrang.

Die Verbraucherzentrale nennt für Roggenbrot bei geeigneter Lagerung eine typische Frischhaltung von vier bis sechs Tagen. Das ist eine Orientierung für die Vorratsplanung, keine Zusage für eine einzelne Packung. Trocken und lichtgeschützt bei Raumtemperatur gelagertes Brot sowie rechtzeitig eingefrorene Scheiben lassen sich besser über den geplanten Verbrauch verteilen.

Auch die Bezeichnung hilft bei der Auswahl: Laut Verbraucherzentrale müssen bei Vollkornbrot mindestens 90 % des Mehlanteils aus Vollkornmehl oder Vollkornschrot bestehen. Eine dunkle Farbe allein sagt das nicht aus. Bei Roggenmischbrot lohnt sich dagegen ein Blick auf die Zutaten, wenn Sie zwischen Roggen und weiteren Getreidearten unterscheiden möchten.

Häufige Fehlentscheidungen

  • Roggenmischbrot für Roggenvollkornbrot halten

    Ein Roggenmischbrot kann weitere Getreidearten enthalten und trägt nicht automatisch die Bezeichnung Vollkornbrot. REWE beschreibt seine Urväter Schnitten beispielsweise als Roggenmischbrot mit Weizen.

    Wenn Vollkorn für Ihre Auswahl entscheidend ist, lesen Sie die Verkehrsbezeichnung und Zutatenliste statt nur den hervorgehobenen Produktnamen.

  • Eine große Packung ohne Lagerplan kaufen

    Bleibt Brot zu lange liegen, kann ein Teil ungenutzt verderben. Bei sichtbarem Schimmel sollte nach Empfehlung der Verbraucherzentrale das gesamte Brot entsorgt werden.

    Orientieren Sie die Menge am Verbrauch Ihres Haushalts und frieren Sie Scheiben, die Sie nicht bald benötigen, frühzeitig ein.

  • Bei loser Backshopware Zutaten vermuten

    Farbe und Brotname ersetzen keine Allergeninformation. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat weist darauf hin, dass in Deutschland auch bei unverpackten Lebensmitteln über Allergene informiert werden muss.

    Fragen Sie an der Theke nach den Angaben zum konkreten Brot, statt von einer früher gekauften Rezeptur auf die aktuelle Ware zu schließen.

Marken und Sortimente zur Orientierung

Diese Beispiele zeigen unterschiedliche Roggenbrotformen und Einkaufssituationen. Prüfen Sie beim konkreten Brot die Kennzeichnung und bei Filialware das jeweilige Sortiment.

GOLDÄHREN / ALDI

Abgepackte Roggenbrot-Optionen bei ALDI Nord und ALDI SÜD.

  • ALDI Nord führt GOLDÄHREN Volles Korn als Roggenvollkornbrot in einer 500-g-Packung; ALDI SÜD beschreibt GOLDÄHREN Bauernschnitten als Roggenmischbrot in derselben Packungsgröße.
  • ALDI Nord und ALDI SÜD haben getrennte Sortimente. Bei den Bauernschnitten können Nährwertangaben je nach Lieferant variieren; maßgeblich ist die gekaufte Packung.

NUR NUR NATUR / ALDI SÜD

Bio-Roggenvollkornbrot für Verbraucher, die diese Brotart in einer kleineren Packung suchen.

  • ALDI SÜD führt ein Bio-Roggenvollkornbrot der Marke in einer 375-g-Packung.
  • Ob Größe und Textur zu Ihrem Verbrauch passen, lässt sich erst am konkreten Produkt beurteilen.

REWE Beste Wahl

Roggenmischbrot-Option für Verbraucher, die die Zusammensetzung vor dem Einkauf ansehen möchten.

  • REWE bezeichnet die Urväter Schnitten als Roggenmischbrot mit 32 % Roggenanteil.
  • Das Brot enthält laut REWE auch Weizen. Prüfen Sie bei Zutaten, Allergenen und Nährwertangaben die Kennzeichnung der jeweiligen Packung.

EDEKA Bio

Portionierte Brotauswahl, deren Brotkorb auch Roggenvollkornbrot enthält.

  • EDEKA nennt für das Roggenvollkornbrot im Brotkorb Roggenvollkornschrot und Natursauerteig.
  • EDEKA weist auf mögliche Abweichungen der Packungsangaben und der Verfügbarkeit zwischen Märkten hin. Beachten Sie insbesondere die Allergenhinweise am angebotenen Produkt.

LIDL – Unser Brot

Backshop-Sortiment für Verbraucher, die Brot vor Ort auswählen möchten.

  • Lidl beschreibt für sein Brotsortiment unter anderem Krustenbrot mit Natursauerteig.
  • Die Sortimentsbeschreibung legt weder die Rezeptur noch die Kennzeichnung eines bestimmten Roggenbrots in Ihrer Filiale fest. Fragen Sie bei loser Ware bei Bedarf nach den Allergenangaben.

Roggenbrot-Produkte bei Joybuy

Diese Pumpernickel-Produkte kommen für Verbraucher infrage, die Roggenbrot in einer 500-g-Packung für ihren Vorrat auswählen möchten. Entscheidend für einen kleinen Haushalt ist, wie die Packung nach dem Öffnen genutzt und gelagert wird.

Mestemacher Westphalian Pumpernickel, 500 g

Mestemacher Westphalian Pumpernickel, 500 g

Die 500-g-Packung ist eine Option, wenn Sie Pumpernickel für mehrere Mahlzeiten einplanen. Prüfen Sie vor dem Kauf die Hinweise zur Lagerung nach dem Öffnen sowie die Zutaten- und Allergenkennzeichnung der Packung, insbesondere wenn Milch oder Sesam für Sie relevant sind.

Bei Joybuy ansehen
Mestemacher Traditional Westphalian Pumpernickel, 500 g

Mestemacher Traditional Westphalian Pumpernickel, 500 g

Dieses Pumpernickel kommt ebenfalls in einer 500-g-Packung infrage, wenn Sie den Verbrauch über mehrere Mahlzeiten planen. Beachten Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lagerhinweise auf der Packung; prüfen Sie bei Bedarf besonders die Angaben zu möglichen Spuren von Sesam und Soja.

Bei Joybuy ansehen

Häufige Fragen

Woran erkenne ich Vollkornbrot?

Achten Sie auf die Bezeichnung Vollkornbrot, nicht allein auf eine dunkle Farbe oder das Wort Korn im Produktnamen. Laut Verbraucherzentrale müssen mindestens 90 % des Mehlanteils aus Vollkornmehl oder Vollkornschrot bestehen; auch fein gemahlene Varianten sind möglich.

Wie bewahre ich Roggenbrot auf, wenn ich nur wenig davon esse?

Lagern Sie Roggenbrot trocken und lichtgeschützt bei Raumtemperatur und frieren Sie nicht benötigte Scheiben frühzeitig ein. Die Verbraucherzentrale nennt bei geeigneter Lagerung typischerweise vier bis sechs Tage Frischhaltung für Roggenbrot; sichtbar verschimmeltes Brot sollte vollständig entsorgt werden.

Bekomme ich bei losem Brot Auskunft über Allergene?

Ja, auch für unverpacktes Brot muss in Deutschland über Allergene informiert werden. Darauf weist das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hin. Fragen Sie im Backshop oder an der Theke nach den Angaben zum konkreten Produkt.

Ist Roggenbrot glutenfrei?

Nein, Roggen gehört zu den glutenhaltigen Getreiden; gewöhnliches Roggenbrot ist daher nicht glutenfrei. Wenn Sie Gluten meiden müssen, prüfen Sie die Kennzeichnung des konkreten Produkts, statt sich auf Farbe oder Brotform zu verlassen.