Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Klären Sie zuerst, ob eigene Softwareentwicklung eine Voraussetzung ist; gleichen Sie danach Bewegungsachsen und Sensorik mit dem Versuchsaufbau ab und prüfen Sie abschließend Lieferumfang und Betriebsbedingungen.
| Anliegen |
Beim Kauf prüfen |
Wem ist das besonders wichtig? |
| Entwicklungsrechte und Softwarezugang |
Lassen Sie Variante und Firmware benennen und bestätigen Sie SDK-, DDS-, ROS-2- und Simulationszugriff samt Nutzungsrechten für genau diese Lieferung. Unitree Robotics nennt Sekundärentwicklung ausdrücklich für EDU. |
Wenn ich eigene Steuerungssoftware ausführen muss, zählt eine bestätigte Freigabe mehr als eine allgemeine Entwicklerdokumentation. Etwa 36 % der Verbraucher haben den Entwicklungszugang als vorrangiges Anliegen. |
| Gelenkaufbau für Bewegungsversuche |
Unitree Robotics nennt 20 Freiheitsgrade für AIR und 26 für Basic; gleichen Sie die benötigten Achsen mit dem Versuchsprotokoll ab. Klären Sie den EDU-Ausbau anhand des konkreten Angebots. |
Für Bewegungsversuche brauche ich die vorgesehenen Achsen; zusätzliche Freiheitsgrade ersetzen aber keine bestätigten Softwarerechte. Rund 29 % der Verbraucher priorisieren den Gelenkaufbau. |
| Kamera, Rechenleistung und Erweiterungen |
Unitree Robotics beschreibt eine Monokamera für AIR und binokulare Kameras für Basic und EDU. Lassen Sie erforderliche Datenströme sowie optionale Rechenmodule und Hände einzeln im Lieferumfang aufführen. |
Wenn meine Versuche Bilddaten, lokale Rechenleistung oder Greifen erfordern, möchte ich Kamera und Erweiterungen passend zum Aufbau auswählen. Etwa 21 % der Verbraucher setzen Sensorik oder Erweiterbarkeit an erste Stelle. |
| Liefer- und Betriebsumfang |
Fordern Sie Modellkennung, Zubehör, Serviceweg und die für die konkrete Konfiguration einschlägigen Unterlagen an. Planen Sie eine Gefährdungsbeurteilung für den vorgesehenen Betrieb ein. |
Für die Hochschulbeschaffung brauche ich einen eindeutig dokumentierten Lieferumfang und passende Betriebsunterlagen. Rund 14 % der Verbraucher priorisieren die institutionelle Beschaffung. |
Joybuy Produktübersicht
Diese Produktübersicht umfasst R1-Konfigurationen für Entwicklungsarbeiten sowie Versuche, bei denen Gelenkaufbau und Kameras eine Rolle spielen.
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Unitree R1 EDU, blau-weiß, Unterstützung für Sekundärentwicklung
Für Forschungsvorhaben, bei denen eigene Softwareentwicklung auf der Plattform vorgesehen ist; bestätigen Sie Rechte und Funktionen für die konkrete Lieferung.
Der Produkttitel nennt Unterstützung für Sekundärentwicklung. Für größere Bewegungen wird eine freie Fläche von mindestens 6 m × 6 m empfohlen; berühren Sie den Roboter nicht während der Bewegung.
Die Produktbeschreibung untersagt nicht autorisierte Änderungen, Demontage und Reparaturen.
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Unitree R1, 26 Freiheitsgrade, zwei Kameras
Für Bewegungs- und Wahrnehmungsversuche, wenn die im Produkttitel genannten Gelenk- und Kameramerkmale zum Versuchsaufbau passen.
Der Produkttitel nennt 26 Freiheitsgrade und zwei Kameras. Unitree bestätigt Sekundärentwicklung ausdrücklich nur für EDU; setzen Sie eigene Steuerungsentwicklung bei diesem Modell daher nicht ohne gesonderte Bestätigung voraus.
Die Produktbeschreibung warnt vor Kollisions- und Klemmgefahren und rät davon ab, Kinder das Gerät allein bedienen zu lassen.
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Unitree R1 AIR, 20 Freiheitsgrade, Monokamera
Für grundlegende Bewegungs- und Plattformversuche, wenn die AIR-Konfiguration ohne zusätzliche Kopf- und Taillenachsen zum Vorhaben passt.
Der Produkttitel nennt 20 Freiheitsgrade und eine Monokamera. Unitree beschreibt für AIR keine bewegliche Taille und keinen beweglichen Kopf; eigene Sekundärentwicklung ist laut Unitree ausdrücklich nur für EDU ausgewiesen.
Die Sicherheitshinweise raten vom Betrieb nahe Treppen, Kanten oder unebenem Untergrund ab und warnen vor Klemmgefahren an beweglichen Gelenken.
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Häufige Fragen
Reicht die R1-Entwicklerdokumentation als Beleg für SDK und ROS 2 bei AIR oder Basic?
Nein. Die Dokumentation von Unitree Robotics beschreibt Entwicklungswege, während der Unitree-Shop Sekundärentwicklung ausdrücklich nur für EDU nennt. Lassen Sie Umfang und Freigabe der benötigten Funktionen für AIR, Basic und die konkrete EDU-Ausstattung gesondert bestätigen.
Worauf kommt es vor den ersten Gehversuchen im Hochschullabor an?
Wenn Beschäftigte die Plattform als Arbeitsmittel verwenden, ist vor der Verwendung eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hebt diese Pflicht für Arbeitsmittel hervor; Schutzmaßnahmen müssen zum konkreten Gerät, zur Umgebung und zum Versuchsaufbau passen.
Sind Hände, zusätzliche Rechenleistung und spätere Änderungen im Lieferumfang oder Service enthalten?
Unitree führt Hände und Hochleistungs-Rechenmodule als EDU-Optionen auf, nicht als pauschal enthaltenen Lieferumfang. Die allgemeinen Servicebedingungen von Unitree nennen nicht autorisierte Änderungen und Demontage als mögliche Ausschlussgründe. Lassen Sie deshalb Zubehör, Servicebedingungen und geplante Eingriffe für die deutsche Lieferung im individuellen Angebot klären.
Gilt im Oktober 2026 bereits die neue EU-Maschinenverordnung?
Nein. Nach Angaben der BAuA sind Maschinen bis zum 19.01.2027 weiterhin nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Verkehr zu bringen; die Verordnung (EU) 2023/1230 ist ab dem 20.01.2027 anzuwenden. Welche Unterlagen für die konkrete R1-Lieferung erforderlich und vorhanden sind, muss gesondert geklärt werden. Die Ausnahme der bisherigen Richtlinie für Forschungsmaschinen setzt eine besondere Konstruktion für die vorübergehende Verwendung in Laboratorien voraus; ein Einsatz an einer Universität allein belegt das nicht.
Was gilt bei Kamera- oder Audioaufnahmen von Versuchspersonen?
Wenn dabei personenbezogene Daten verarbeitet werden, muss die verantwortliche Einrichtung vorab eine passende Rechtsgrundlage nach der DSGVO bestimmen. Der Europäische Datenschutzausschuss erläutert, dass Organisationen vor der Verarbeitung eine solche Rechtsgrundlage festlegen müssen; der Forschungszweck ersetzt diese Prüfung nicht.