Teams für multimodale Laborinteraktion
Sie untersuchen Reaktionen auf Sprache, sichtbare Roboterbewegungen und visuelle Wahrnehmung. Für ihr Versuchsprotokoll müssen Kamera, Mikrofone und Audioausgabe jeweils eine begründete Aufgabe erfüllen.
Für eine kontrollierte Interaktionsstudie wählen Sie R1 oder R1 EDU nach der benötigten Sensorik und Entwicklungsarbeit: Unitree dokumentiert für beide Varianten binokulare Kameras, ein Vier-Mikrofon-Array und Lautsprecher; zusätzliche Rechen- und Erweiterungsoptionen sprechen für die EDU-Variante, wenn das Projekt sie tatsächlich benötigt. Klären Sie vor der Beschaffung, welche Daten die gelieferte Konfiguration verarbeitet und welche Funktionen sich abschalten lassen; planen Sie außerdem Teilnehmerinformation, mögliche Freigaben und einen sicheren Versuchsraum für den konkreten Aufbau.
Sie untersuchen Reaktionen auf Sprache, sichtbare Roboterbewegungen und visuelle Wahrnehmung. Für ihr Versuchsprotokoll müssen Kamera, Mikrofone und Audioausgabe jeweils eine begründete Aufgabe erfüllen.
Sie entwickeln Interaktionsalgorithmen oder integrieren zusätzliche Rechen- und Hardwarekomponenten. Deshalb ist für sie die konkrete EDU-Ausstattung wichtiger als eine unveränderte Demonstrationskonfiguration.
Sie planen freiwillige Teilnahme und müssen vor dem Einsatz festlegen, welche Bild-, Audio- oder zuordenbaren Ereignisdaten verarbeitet werden, wer Zugriff erhält und wie Information und Löschung organisiert sind.
Geeignet, wenn: Die Studie die von Unitree dokumentierte Bild- und Sprachsensorik benötigt, aber keine zusätzlichen EDU-Entwicklungsmodule voraussetzt.
Abzuwägen: Vor dem Einsatz mit Teilnehmenden müssen die Datenflüsse und die Steuerung nicht benötigter Sensorfunktionen für die gelieferte Konfiguration geklärt sein.
Geeignet, wenn: Eigene Algorithmen, zusätzliche lokale Rechenleistung oder die Integration weiterer Komponenten zum Studienziel gehören; Unitree dokumentiert hierfür EDU-Erweiterungsoptionen.
Abzuwägen: Welche Module und Schnittstellen tatsächlich geliefert und genutzt werden, muss das Team festlegen und in seine Sicherheits- und Datenflussplanung aufnehmen.
| Kriterium | Prüfung vor dem Kauf | Für wen besonders wichtig |
|---|---|---|
| Passende Sensorik | Ordnen Sie Kamera, Vier-Mikrofon-Array und Lautsprecher den geplanten Interaktionen zu. Klären Sie für die konkrete Software, ob ungenutzte Eingänge und Datenströme abschaltbar sind. | Wenn ich Reaktionen auf Sprache und visuelle Signale untersuche, brauche ich genau die Sensoren, die mein Versuchsprotokoll vorsieht. Für ungefähr 31 % der Verbraucher steht diese Passung bei der Beschaffung an erster Stelle. |
| Datenschutz und Studienprozesse | Legen Sie Datenarten, Verantwortlichkeit, Rechtsgrundlage, Information, Zugriffe und Löschung projektbezogen fest; prüfen Sie die Datenflüsse der gelieferten Konfiguration. | Bei einer Studie mit freiwilligen Teilnehmenden möchte ich vor dem Einsatz wissen, welche Aufnahmen entstehen und wie damit umgegangen wird. Dies ist für ungefähr 31 % der Verbraucher das vorrangige Beschaffungsanliegen. |
| Rechenleistung und Erweiterung | Halten Sie benötigtes EDU-Rechenmodul, Schnittstellen und Softwareversion im Angebot fest, statt Erweiterungsoptionen mit der gelieferten Ausstattung gleichzusetzen. | Für eigene Interaktionsalgorithmen muss ich wissen, welche Rechen- und Schnittstellenkomponenten mein Aufbau tatsächlich erhält. Ungefähr 19 % der Verbraucher gewichten diesen Entwicklungsbedarf am stärksten. |
| Sicherer Versuchsraum | Planen Sie Teilnehmerpositionen, Aufsicht und Start- und Stoppabläufe mit ausreichendem Sicherheitsabstand anhand des konkreten Geräts und Versuchsablaufs. | Wenn sich der Roboter während eines Versuchs bewegt, brauche ich einen Raum, in dem Teilnehmende und Bedienpersonal Abstand halten können. Den sicheren Aufbau setzen ungefähr 19 % der Verbraucher bei dieser Entscheidung an die erste Stelle. |
R1 und R1 EDU besitzen laut Unitree binokulare Kameras und ein Vier-Mikrofon-Array. Ihre Verfügbarkeit allein begründet weder die Erfassung von Teilnehmenden noch die Speicherung ihrer Daten.
Ordnen Sie jedem Eingang eine Forschungsfrage zu und lassen Sie vor der Bestellung für die vorgesehene Software bestätigen, welche Eingänge, Streams und Speicherpfade sich deaktivieren lassen.
Rechnen Sie im Projektablauf Zeit für Datenflussanalyse, Teilnehmerinformation, Zugriffskontrollen und ein Löschkonzept ein.
Die EDU-Variante eröffnet Entwicklungs- und Erweiterungsoptionen. Ob ein bestimmtes Rechenmodul oder Zubehör zum angebotenen Gerät gehört, muss für die konkrete Konfiguration feststehen.
Begründen Sie den zusätzlichen Entwicklungsbedarf im Studienplan und halten Sie benötigte Hardware, Softwareversionen und Zugriffsrechte im Angebot fest.
Zusätzliche Module und Schnittstellen können Integrationsarbeit sowie die Prüfung von Netzwerkzugriffen und Datenströmen erforderlich machen.
Für den Betrieb ist ein ausreichender Abstand zum bewegten Roboter erforderlich. Unitree empfiehlt in seiner R1-Betriebsanleitung für Demonstrationen oder Weiterentwicklung zudem eine Schutzhalterung zum Schutz des Geräts; das ersetzt keine Beurteilung des konkreten Versuchsraums.
Planen Sie vor dem Einsatz Ausschlussbereich, Aufsicht, Bedienrollen und Stoppabläufe. Leiten Sie keine pauschale Abstandszahl aus einer anderen Versuchssituation ab.
Geeignete Versuchsfläche, Sicherung und Aufsicht beanspruchen Platz und Personal während des Betriebs.
Unitree Robotics ist der Hersteller der hier betrachteten R1-Varianten AIR, R1 und R1 EDU. Die Marke ist relevant, weil die Beschaffungsfrage dieses konkrete Robotersystem betrifft, nicht einen allgemeinen Vergleich von Robotermarken.
Diese beiden Angebote betreffen die Wahl zwischen R1 EDU für geplante Entwicklungs- und Erweiterungsarbeit und R1 für Studien, die diese zusätzlichen Optionen nicht voraussetzen. Prüfen Sie bei beiden die gelieferte Konfiguration und den vorgesehenen Versuchsaufbau.
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Eine Wahl für Teams, die beim Prototyping EDU-Erweiterungsoptionen benötigen.
Unitree dokumentiert für R1 EDU binokulare Kameras, ein Vier-Mikrofon-Array und Lautsprecher. Halten Sie das für dieses Angebot benötigte Rechenmodul, die Schnittstellen und die Softwareversion vor dem Kauf fest; klären Sie außerdem die Abschaltung nicht benötigter Datenströme.
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Eine Wahl für kontrollierte Sprach-, Bild- und Bewegungsinteraktion, wenn zusätzliche EDU-Erweiterungen nicht zum Studienplan gehören.
Der Angebotstitel nennt eine Dualkamera und 26 Freiheitsgrade; Unitree dokumentiert für die R1-Variante ein Vier-Mikrofon-Array und Lautsprecher. Klären Sie für das gelieferte Gerät die Sensorsteuerung und halten Sie den Bewegungsbereich im Versuchsaufbau frei.
R1 EDU kommt vor allem infrage, wenn zusätzliche lokale Rechenleistung, eigene Algorithmen oder Erweiterungsschnittstellen zum Projekt gehören. Unitree dokumentiert entsprechende EDU-Optionen; welche Module und Softwareversionen das konkrete Angebot umfasst, sollten Sie vor der Bestellung festhalten.
Eine Einwilligung ist nicht automatisch die passende oder allein ausreichende Grundlage für jede Studie; die Rechtsgrundlage und die Anforderungen an Information und Verarbeitung hängen vom konkreten Aufbau ab. Wenn eine Videoüberwachung unter § 4 BDSG fällt und dabei erhobene Daten einer bestimmten Person zugeordnet werden, verweist Absatz 4 auf die Informationspflichten nach Artikeln 13 und 14 DSGVO. Lassen Sie den geplanten Datenfluss und die Rechtsgrundlage projektbezogen prüfen.
Die Aufbewahrung muss am konkreten Zweck und an den anwendbaren Datenschutzregeln ausgerichtet werden, nicht an einer pauschalen Frist für R1-Studien. Für Videoüberwachung im Anwendungsbereich des § 4 BDSG verlangt Absatz 5 die unverzügliche Löschung, wenn die Daten nicht mehr erforderlich sind oder schutzwürdige Interessen der betroffenen Personen einer weiteren Speicherung entgegenstehen. Legen Sie Zweck und Löschablauf vor Studienbeginn fest.