Worauf kommt es bei der Auswahl an?
Klären Sie zuerst, ob eigene Programme auf dem Roboter ein Lernziel sind. Danach lässt sich entscheiden, welche Ausstattung das Projekt verlangt und welche Bedingungen das Labor für Beschaffung und Betrieb erfüllen muss.
R1 Basic
Passend, wenn: Vorführungen und Grundlagenübungen ohne eigene Sekundärentwicklung im Mittelpunkt stehen.
Grenze: Unitree Robotics beschränkt die Sekundärentwicklung auf EDU; die Basic-Ausstattung ersetzt keinen bestätigten Zugang für eigene Roboterprogramme.
R1 EDU U1
Passend, wenn: das Team eigene Anwendungen mit den von RobotShop für U1 genannten Zugängen zu SDK2, ROS 2 und Isaac Sim plant.
Grenze: Die genannten Funktionen beschreiben die U1-Listung, nicht automatisch jede EDU-Untervariante oder jeden mitgelieferten Softwarebestandteil.
R1 EDU Pro U5 oder U6
Passend, wenn: die Forschungsfrage die von RobotShop für U5 und U6 genannten Fünf-Finger-Hände oder bei U6 taktile Sensorik tatsächlich erfordert.
Grenze: Die Hand- und Sensorvarianten erfordern eine genaue Abstimmung von Aufgabenstellung, Schnittstellen und Lieferkonfiguration; für reine Demonstrationen entsteht daraus kein automatischer Vorteil.
| Kriterium | Kaufprüfung | Für wen wichtig |
| Programmierung und Simulation |
Für die genaue EDU-Variante SDK2, ROS 2, Simulationsumgebung und verfügbare Schnittstellen schriftlich bestätigen lassen. |
Wenn wir eigene Bewegungs- oder Wahrnehmungsprogramme entwickeln, brauchen wir Zugang zur passenden Software statt nur vorgegebener Abläufe. Eigene Programmierung steht für etwa 28 % der Verbraucher an erster Stelle. |
| Demonstration und Grundlagen |
Lehrziele mit den vorgegebenen Bewegungs- und Interaktionsfunktionen abgleichen; laut Unitree Robotics erfordert Sekundärentwicklung eine EDU-Version. |
Für ein Praktikum, das humanoide Bewegung zunächst beobachtbar machen soll, können vorgegebene Funktionen ausreichen. Etwa 22 % der Verbraucher setzen Demonstration und Grundlagenvermittlung an die erste Stelle. |
| Sensorik und Manipulation |
Handmodell, taktile Sensorik und Rechenmodul der konkreten Variante mit der Forschungsaufgabe abgleichen. |
Wenn unser Projekt Objektkontakt oder lokale KI-Verarbeitung untersucht, entscheidet die konkrete Ausstattung über die Eignung der Plattform. Solche Hardwarefragen sind für etwa 22 % der Verbraucher das vorrangige Anliegen. |
| Unterlagen und Laborbetrieb |
Unterlagen für Modell und Optionen anfordern; Schulung, Support, Wartung und Lieferbedingungen schriftlich festhalten. |
Damit wir Lehrtermine und Betreuung verantwortbar planen können, benötigen wir klare Zuständigkeiten und Unterlagen zur angebotenen Ausführung. Für etwa 28 % der Verbraucher hat dieser Beschaffungs- und Betriebsbedarf Vorrang. |
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Häufige Fragen
Reicht die Bezeichnung „EU-Ausführung“ als Konformitätsnachweis für die Hochschule?
Nein, die Bezeichnung allein belegt nicht die Konformität der angebotenen R1-Konfiguration. Nach den Informationen der Europäischen Union hängt die Pflicht zur CE-Kennzeichnung von den einschlägigen harmonisierten Vorschriften ab; fordern Sie die Unterlagen für das konkrete Modell einschließlich der vorgesehenen Optionen an und lassen Sie deren Anwendbarkeit prüfen.
Eignet sich die R1 Basic für studentische Eigenentwicklungen?
Nicht als bestätigte Wahl, wenn eigene Software auf dem Roboter ein verbindliches Lernziel ist: Unitree Robotics beschränkt die Sekundärentwicklung auf EDU. Für Vorführungen und vorgegebene Grundlagenübungen kann Basic dagegen in Betracht kommen.
Wie sollte ein längeres Praktikum mit einem R1 EDU geplant werden?
Planen Sie Ladefenster und einen Ablauf für Unterbrechungen ein. RobotShop gibt für die gelisteten EDU-Varianten U1, U5 und U6 jeweils ungefähr eine Stunde Laufzeit pro Ladung an; die tatsächliche Dauer kann von der Nutzung abhängen.
Was sollte ein Support- oder Wartungsvertrag für den R1 regeln?
Er sollte die betreute Modellkonfiguration sowie Installation, Schulung, Reaktionszeiten, Wartung, Ersatzteile und Reparaturabläufe eindeutig zuordnen. Terra Robotics nennt für sein R1-EDU-Angebot technischen Support, Schulung und einen optionalen Wartungsvertrag; welche Leistungen Ihr Labor erhält, muss die konkrete Vereinbarung festlegen.