Ein zuckerfreier Getränkesirup kann stilles Wasser, Mineralwasser oder selbst gesprudeltes Wasser geschmacklich ergänzen. Für Haushalte mit SodaStream oder einem anderen Wassersprudler ist Getränkekonzentrat außerdem platzsparender als Getränkekisten. Allerdings unterscheiden sich Produkte deutlich bei Süßungsmitteln, Mischungsverhältnis, Nährwerten und Lagerung.
Wer nur auf Begriffe wie „Zero“, „Light“ oder „zuckerfrei“ achtet, übersieht schnell wichtige Details. Die folgenden Punkte helfen dabei, einen kalorienarmen Getränkesirup passend zum eigenen Alltag auszuwählen.
Ein Getränkesirup kann laut Produktkennzeichnung als zuckerfrei beworben werden und trotzdem geringe Mengen an Kohlenhydraten oder Zucker enthalten. Entscheidend ist die Nährwerttabelle des fertig zubereiteten Getränks, nicht nur die Angabe für das Konzentrat.
Beim Best Body Nutrition Vital Drink ZEROP wird beispielsweise ein Gehalt von weniger als 0,5 g Zucker pro 100 ml fertigem Getränk angegeben. Je nach Geschmacksrichtung können die Werte jedoch abweichen. Deshalb sollten Käufer immer die Angaben auf der jeweiligen Flasche prüfen.
Ein Getränkesirup ohne Aspartam kann andere Süßungsmittel enthalten. Bei verschiedenen ZEROP-Sorten werden unter anderem Cyclamat, Acesulfam K und Saccharin aufgeführt. Wer bestimmte Süßungsmittel vermeiden möchte, sollte die vollständige Zutatenliste lesen und sich nicht ausschließlich auf die Vorderseite der Verpackung verlassen.
Ein Getränkekonzentrat 1:80 klingt zunächst sehr ergiebig. Gemeint ist: Ein Teil Konzentrat wird mit 80 Teilen Wasser gemischt. Bei einer empfohlenen Portion von 5 ml auf 400 ml Wasser reicht eine 1-Liter-Flasche rechnerisch für etwa 200 Portionen. Die tatsächliche Reichweite hängt davon ab, ob stärker dosiert wird und wie oft das Getränk konsumiert wird.
Das Mischungsverhältnis gehört zu den wichtigsten Vergleichswerten. Ein Getränkekonzentrat 1:80 wird deutlich sparsamer eingesetzt als ein Sirup mit einem Verhältnis von 1:7. Für die Zubereitung im Alltag sollte die Dosierung unkompliziert sein. Beim Best Body Nutrition Vital Drink ZEROP entspricht eine Portion laut Produktangaben 5 ml Konzentrat auf 400 ml Wasser.
Ein Messpumpenverschluss kann die Dosierung erleichtern. Wer den Sirup in einer großen Karaffe ansetzt, sollte die benötigte Menge vorher berechnen, damit Geschmack und Nährwerte nachvollziehbar bleiben.
Für eine zucker- oder kohlenhydratreduzierte Ernährung sind folgende Angaben relevant:
Ein Fruchtsirup ohne Zucker enthält nicht automatisch ausschließlich Frucht. Saftkonzentrat kann neben Aromen, Säuerungsmitteln und Süßstoffen nur einen kleinen Anteil der Rezeptur ausmachen. Bei den beschriebenen Vital-Drink-Sorten werden je nach Geschmacksrichtung beispielsweise Apfel-, Beeren-, Pfirsich-, Passionsfrucht- oder Zitrussaftkonzentrate genannt.
Ein Sirup für SodaStream oder ein anderer Sirup für Wassersprudler sollte grundsätzlich erst nach dem Aufsprudeln des Wassers hinzugegeben werden, sofern die Geräteanleitung nichts anderes vorsieht. Das reduziert das Risiko von Überlaufen und erleichtert die Reinigung.
Praktisch ist ein Konzentrat, das sowohl mit stillem als auch mit kohlensäurehaltigem Wasser funktioniert. Wichtig bleibt, die Dosierung zunächst in einem Glas zu testen. Kohlensäure kann die Wahrnehmung von Süße und Säure verändern.
Warum dieses Produkt zum Profil passt: Die 1-Liter-Flasche ist auf ein Mischungsverhältnis von 1:80 ausgelegt und eignet sich für Haushalte, die regelmäßig Wasser aromatisieren möchten.
Die konkrete Dosierempfehlung von 5 ml auf 400 ml Wasser erleichtert die Kontrolle des Verbrauchs. Die Zutatenliste weist die verwendeten Süßungsmittel aus.
1:80-Mischungsverhältnis, laut Produktangaben ohne Aspartam und mit den Vitaminen B1, B6 und Niacin.
Warum dieses Produkt zum Profil passt: Die Sorte verbindet ein 1:80-Konzentrat mit Fruchtsaftkonzentrat und einer detaillierten Zutaten- und Nährwertausweisung.
Die Kennzeichnung nennt den Fruchtanteil sowie die verwendeten Süßungs- und Konservierungsstoffe. Damit lässt sich die Rezeptur vor dem Kauf besser einordnen.
1-Liter-Gebinde, angegebene Saftbestandteile und Eignung für Wassersprudler; laut Produktbeschreibung ohne Aspartam.
Warum dieses Produkt zum Profil passt: Die Variante richtet sich an Erwachsene, die ein zuckerfreies Konzentrat mit ausgewiesenem Koffeingehalt für bestimmte Alltagssituationen suchen.
Der Koffeingehalt von 1,2 % im Konzentrat ist angegeben. Dadurch lässt sich die Auswahl besser von koffeinfreien Sorten abgrenzen. Die Dosierung darf nicht überschritten werden.
1-Liter-Flasche, 1:80-Mischungsverhältnis und klar ausgewiesenes Koffeinprofil. Nicht für Kinder oder koffeinempfindliche Personen vorgesehen.
Wir haben eine vollständige, laufend aktualisierte Liste von Produkten zusammengestellt, die diese strengen Auswahlkriterien und die in der EU geltenden Sicherheitsvorschriften vollständig erfüllen.
Vor der Zubereitung sollte die Flasche geschüttelt werden. Das Konzentrat wird entsprechend dem angegebenen Verhältnis mit Wasser vermischt und darf nicht unverdünnt getrunken werden. Für einen Sirup für SodaStream wird zunächst das Wasser aufgesprudelt; anschließend kommt der verdünnte Sirup hinzu.
Geöffnete Flaschen sollten bei vielen der genannten Produkten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von acht Wochen verbraucht werden. Ungeöffnete Flaschen gehören an einen trockenen, lichtgeschützten Ort bei maximal 25 °C. Das konkrete Mindesthaltbarkeitsdatum und die Verpackungsangaben sind maßgeblich.
In der Regel wird das Wasser zuerst nach Anleitung des Geräts karbonisiert. Danach wird das Getränkekonzentrat hinzugefügt. Da sich Geräte unterscheiden, sollten die Hinweise des jeweiligen Herstellers beachtet werden. Die vorgestellten Vital-Drink-Produkte werden laut Produktangaben für Soda Maker beziehungsweise Wassersprudler ausgewiesen.
Bei einer Dosierung von 5 ml auf 400 ml Wasser und einem Mischungsverhältnis von 1:80 können laut Produktangaben ungefähr 80 Liter Fertiggetränk entstehen. Das entspricht rund 200 Portionen zu 400 ml. Eine stärkere Dosierung verkürzt die Reichweite und erhöht den Verbrauch.
Nein. Die Bezeichnung sollte mit der Nährwerttabelle abgeglichen werden. Relevant sind die Werte pro 100 ml fertigem Getränk. Außerdem können verschiedene Geschmacksrichtungen innerhalb einer Produktserie unterschiedliche Angaben aufweisen. Wer Kalorien oder Kohlenhydrate reduzieren möchte, sollte deshalb die konkrete Sorte und die vorgesehene Verdünnung prüfen.